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Bayern

Hexenprozesse 23.05.2013 · Nr. 15997

Rehabilitieren statt totschweigen!

EICHSTÄTT. (hpd) Bei strömendem Regen wurden erstmals auf dem Domplatz 160 Namen der vielen Frauen und einiger Männer gelesen, die in den Terrorprozessen der Hexenjäger unter Bischof Westerstetten brutal gefoltert, beraubt und grausam ermordet wurden. Die Initiatoren fordern die Rehabilitierung aller 426 Opfer in Eichstätt.

Feiertage 07.05.2013 · Nr. 15865

Drei freigeistige Feiertage

MÜNCHEN. (hpd) Erst einige Wochen ist es her, dass eine Berliner Mutter vor dem Verwaltungsgericht Berlin eine Klage verlor, weil sie ihre Kinder am Welthumanistentag von der Schule nahm. In der Verhandlung ging es vor allem auch darum, dass die Berliner Schulbehörde den Welthumanistentag nicht als Feiertag festgelegt hat.

Stefan Dietrich, Fotografie©evelinfrerk

Staat und Kirche 28.02.2013 · Nr. 15193

"Ehrfurcht vor Gott" streichen

BAYERN. (hpd) Vor einigen Tagen wurde eine Petition ins Netz gestellt, die fordert, dass Teile des Artikels 131, Absatz 2 der baye­ri­schen Verfassung gestrichen werden soll. Dieser Artikel nennt als oberste Bildungsziele staat­li­cher Schulen die “Ehrfurcht vor Gott” und die “Achtung vor reli­giö­ser Über­zeu­gung”. Der Einreicher der Petition vertritt die Auffassung, das ver­letze die welt­an­schau­li­che Neutralität des Staates und dis­kri­mi­niere über 20 Prozent der baye­ri­schen Bevölkerung.

Bericht/Kommentar 20.02.2013 · Nr. 15115

Ethikunterricht in Bayern immer beliebter

MÜNCHEN. (hpd) Trotz schlechter Lehrerausbildung wird der Ethikunterricht in Bayern bei den Schülern immer beliebter. Ob sich aber an dem politischen Stiefmütterchendasein des Schulfachs etwas ändern wird, ist sehr die Frage. Offensichtlich fehlen dazu das Interesse und der Wille. Auch, wenn die LandesschülerInnen Vereinigung anderer Auffassung ist.

Kirchenmitglieder 07.02.2013 · Nr. 14980

Bei den Kirchen ist alles im Trend

AUGSBURG. (hpd/fowid) Im Jahr 2012 setzte sich die Schrumpfung der beiden Großkirchen und die Zunahme des Anteils konfessionsfreier Menschen fort. Laut der "Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland" (Fowid), lag das abgelaufene Jahr 2012 genau im Trend der vergangenen beiden Jahrzehnte.

Bericht/Kommentar 05.02.2013 · Nr. 14965

Konkordatslehrstühle vor dem Ende?

MÜNCHEN. (hpd) Völlig überraschend - auch für säkulare Organisationen -, haben die bayerischen Bischöfe vor ein paar Tagen erklärt, dass sie auf ihr im Bayerischen Konkordat zugebilligte Vetorecht bei der Besetzung von 21 Lehrstühlen an den Bayerischen Universitäten zukünftig verzichten wollen. Weitere Erklärung: keine.

Bayerisches Wappen / Foto: Carsten Frerk

Kommentar 11.12.2012 · Nr. 14584

Geldwäsche in Bayern

MÜNCHEN. (hpd) Der Bayerische Landtag hat vor ein paar Tagen eine Gesetzesänderung über die Bezüge der Bischöfe und weiterer Geistlicher verabschiedet, da es dem Gedanken der organisatorisch-institutionellen Trennung von Kirche und Staat besser entsprechen würde, wenn die Kirche ihre hohen Geistlichen selbst besoldet. Dahinter steht Geldwäsche und der Versuch der Volksverdummung.

bfg Bayern 10.12.2012 · Nr. 14568

In jedem Anfang wohnt ein neuer Zauber…

AUGSBURG. (hpd) Es ist kühl, nieselig und Samstagvormittag, als sich die Delegierten der Ortsgemeinschaften des bfg Bayern am 01.Dezember in der Geschäftsstelle ihrer größten Ortsgemeinschaft, also beim bfg Augsburg, zur Mitgliederversammlung treffen. Mit großen Erwartungen sind die Engagierten aus weiten Teilen Bayerns gekommen.

Staatsleistungen 19.10.2012 · Nr. 14161

Ablösen statt weiterzahlen!

MÜNCHEN. (hpd/hu) Anlässlich des Gesetzentwurfs zur Änderung der Bezüge der Bischöfe in Bayern fordert die Humanistische Union den Stopp der staatlichen Bischofsbesoldung in Bayern. Es wäre auch eine passende Gelegenheit, endlich verfassungskonforme Regelungen zu formulieren.

Auszeichnungen 15.10.2012 · Nr. 14133

Feuerbach-Preis für Herbert Steffen

AUGSBURG. (hpd) Am vergangenen Freitag wurde im Musiksaal des Zeughauses in Augsburg der Ludwig-Feuerbach-Preises 2012 des Bund für Geistesfreiheit Augsburg verliehen. Der Preisträger Herbert Steffen, Vorstandsvorsitzender der Giordano-Bruno-Stiftung, meinte, dieser Preis sei ihm wichtiger als sein Bundesverdienstkreuz.

Fotos: D. Farago

Veranstaltung 12.09.2012 · Nr. 13959

Säkulare Szene mischt München auf

MÜNCHEN. (hpd) Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit – Münchens Leopoldstraße verwandelte sich in Münchens größtes Straßenfest. Der "Corso Leopold" findet zweimal jährlich statt und hat am Samstag und Sonntag bei schönstem Spätsommer-Wetter erneut etwa 300.000 Besucher angelockt.

Initiativen 01.08.2012 · Nr. 13854

Humanistischer Kulturverein sucht Rückenwind

GERETSRIED. (hpd) Seit vier Jahren betreibt Assunta Tammelleo die Kulturbühne Hinterhalt im bayerischen Oberland. Die engagierte Humanistin will so die Kultur im bayerischen Oberland pflegen und erhalten. Ein aktuelles Gewinnspiel könnte nun bis zu 10.000 Euro in die Kasse des jungen Vereins spülen – vorausgesetzt, dass genug Leserinnen und Leser ihre Stimme für die Kulturbühne abgeben.

Tierrechte 27.07.2012 · Nr. 13831

Schimpansin im Tierpark Hellabrunn ertrunken

MÜNCHEN. (hpd/gap) Am Mittwochvormittag ist die 19-jährige Schimpansin PÜPPI im Wassergraben vor dem Freigehege des Münchner Tierparks Hellabrunn ertrunken. Sie überstieg den Elektrozaun vor dem Graben und geriet auf der abschüssigen Böschung in das zweieinhalb Meter tiefe Wasser.

Sexuelle Selbstbestimmung 17.07.2012 · Nr. 13765

Gottlos glücklich beim CSD München

MÜNCHEN. (hpd) Der alljährlich stattfindende Christopher Street Day dominierte am vergangenen Wochenende wieder die Münchner Innenstadt. Die (je nach Informationsquelle und Zählart) von 30.000 bis 100.000 Leuten besuchte Veranstaltung im Zentrum Münchens wird immer mehr zum Publikumserfolg.

Welthumanistentag 25.06.2012 · Nr. 13621

Ein gelungenes Fest

MÜNCHEN. (hpd) Der Welthumanistentag am 21. Juni, in vielen Ländern gefeiert, bekommt auch in Deutschland mehr und mehr Bedeutung und Anerkennung. Humanisten und Säkulare feiern damit bewusst ein Ereignis, das weder jenseitig noch religiös begründet ist. Auch in München.

Ehemalige Heimkinder 13.06.2012 · Nr. 13540

Wut und Tränen im Hohen Haus

MÜNCHEN. (hpd) Sie ist eine gut aussehende zierliche Person mit attraktivem Kurzhaarschnitt, schwarzgeränderter Brille und modischem Auftritt. Unter den über 200 in den Bayerischen Landtag geladenen ehemaligen Heimkindern, die zwischen 1949 und 1975 in bayerischen Heimen leben mussten, ist ihre dunkle kräftige Stimme mehrfach herauszuhören und ihre Person auf den ersten Blick eine Ausnahmeerscheinung.

Corso Leopold 11.06.2012 · Nr. 13525

Interessante Gespräche mit dem Publikum

MÜNCHEN. (hpd) Corso Leopold in München – das große, traditionsreiche Straßenfest in München am vergangenen Wochenende. Der lange Boulevard wurde über zwei Kilometer zur autofreien Flaniermeile umfunktioniert. Zelte, Stände, Spielflächen und natürlich Musik, Essen und Trinken; mittendrin der unübersehbare Stand der gbs-Regionalgruppe, flankiert vom Stand der „Galerie der Religionskritik“.

Erinnerungskultur 09.05.2012 · Nr. 13348

„München liest – aus verbrannten Büchern“

MÜNCHEN. (hpd) Am morgigen Donnerstag wird es in München auf dem Elisabeth Castonier Platz (Königsplatz) von 10 - 18 Uhr eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an den Jahrestag der Bücherverbrennungen in Deutschland (10.5.1933) geben. „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ (Heinrich Heine, 1821)

Asylbewerber im Hungerstreik

Asylpolitik 22.03.2012 · Nr. 13105

Iraner in Würzburg im Hungerstreik

BERLIN.(hpd) Im baye­ri­schen Würzburg sind seit Dienstag acht ira­ni­sche Asylbewerber in den Hungerstreik getre­ten. Der Streik rich­tet sich vor allem gegen das schlep­pende Asylverfahren. Der Sprecher der Gruppe, Hassan Hosseinzadeh, war­tet seit nun­mehr vier Jahren auf die Anerkennung. Dem Ex-Muslim würde in sei­nem Heimatland zumin­dest eine lang­jäh­rige Haftstrafe, wenn nicht gar die Todesstrafe, dro­hen.

Religion 20.03.2012 · Nr. 13079

Marx im Glück

MÜNCHEN. (hpd) Just zur Fastenzeit schwelgt Marx im Glück. Nein, nicht wegen Erfolgen in Glaubenssachen, sondern wegen weltlicher Genüsse. Ein Palais in München, ein Palazzo in Rom für Protz und Prunk im Dienst, aber wohl kaum im Geist des Demut predigenden Gottes der Catholica.