Red.

Mit "Red." sind Artikel gekennzeichnet, die redaktionell bearbeitete Pressemitteilungen beinhalten.

Artikel des Autoren

Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt

LEIPZIG. (hpd/mpg) Die Neandertaler sind vor etwa 40.000 Jahren ausgestorben, doch in den Genomen heute lebender Menschen aus Europa und Asien befinden sich noch etwa ein bis drei Prozent Neandertaler-DNA. Wissenschaftler haben jetzt DNA aus einem 37.000 bis 42.000 Jahre alten menschlichen Unterkiefer aus der Oase-Höhle in Rumänien untersucht und im Genom dieser Person sechs bis neun Prozent Neandertaler-DNA gefunden - mehr als bei jedem anderen bisher sequenzierten Menschen.

Auch in Dortmund gilt: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!

DORTMUND. (hpd) Am 25. Juni wird im Stadtrat von Dortmund darüber abgestimmt, ob die Stadt den Evangelischen Kirchentag 2019 wie von den Veranstaltern beantragt mit 2,7 Mio. Euro sowie zusätzlichen Sachleistungen unterstützen wird. Die Kunstaktion "11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!" wird vom 23. bis 25 Juni in der Dortmunder Innenstadt gegen die geplante Subventionierung protestieren.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

"Ein Vorschlag der Vernunft"

BERLIN. (hpd/dghs) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) begrüßt den am 17. Juni vorgestellten Gesetzentwurf der Abgeordnetengruppe um Peter Hintze (CDU), Dr. Carola Reimann und Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach (beide SPD) u. a. als einen "Vorschlag der Vernunft". Für DGHS-Präsidentin Elke Baezner ist der Vorschlag unterstützenswert.

Logo der Moon-Sekte

Gesetzliche Anerkennung der Moon-Bewegung

WIEN. (hpd/rip) Als "neuen, bedenklichen Tiefpunkt der österreichischen Religionspolitik und -Gesetzgebung” bezeichnet die “Initiative Religion ist Privatsache" die am Montag seitens des Kultusamtes erfolgte Anerkennung der sog. "Moon-Bewegung" als religiöse Bekenntnisgemeinschaft.

Bootsflüchtlinge im Mittelmeer bei Lampedusa

Flüchtlingskrise in der Ägäis

BERLIN. (hpd/pa) Die Situation der Flüchtlinge in Griechenland spitzt sich dramatisch zu. Europa sieht tatenlos zu, wie sich die humanitäre Krise zu einer Katastrophe entwickelt. Die Situation auf den ägäischen Inseln ist außer Kontrolle. Doch anstatt Verantwortung zu übernehmen und mit allen verfügbaren Mitteln das Leid der Schutzsuchenden zu beenden, streiten sich die EU- Innenminister bei ihrem heute in Luxemburg stattfindenden Treffen über völlig unzureichende Flüchtlingsquoten. 

überfülltes Flüchtlingsboot

Zur weltweiten Lage der Flüchtlinge

BERLIN. (hpd/ai) Amnesty International nennt die gegenwärtige Flüchtlingskrise die schlimmste seit dem Zweiten Weltkrieg. In einem neuen Bericht, der in der libanesischen Hauptstadt Beirut präsentiert wurde, wirft Amnesty International vor allem den Industriestaaten vor, dass sie ihrer Verantwortung, für ausreichend humanitäre Hilfe für Flüchtlinge zu sorgen, nicht nachgekommen seien.

Die Toten kommen nach Berlin

BERLIN. (hpd/press) Gemäß Mitteilung des Künstlerkollektivs "Zentrum für Politische Schönheit" ist es der wahrgewordene Alptraum der deutschen Bundesregierung: In den kommenden Tagen werden Menschen, die auf dem Weg in ein neues Leben an den Außengrenzen der Europäischen Union ertrunken oder verdurstet sind, nach Berlin kommen.

Gleichbehandlung aus religiöser Überzeugung

BÜREN. (hpd/unit) "Die Unitarier – Religionsgemeinschaft freien Glaubens" weisen in der Diskussion zur Gleichbehandlung homosexueller Paare darauf hin, dass verantwortliche Eigenständigkeit und gegenseitiger Respekt Kernpunkte unitarischer Ethik sind.

Reichstagsgebäude

„Der Staat sollte Sterbehilfeorganisationen fördern – nicht verbieten!“

OBERWESEL. (hpd/gbs) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren soll künftig bestraft werden, wer regelmäßig schwerstleidenden Menschen hilft, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden. So will es ein von zahlreichen Parlamentariern unterstützter Gesetzentwurf einer Abgeordnetengruppe um Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD). Der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Michael Schmidt-Salomon, hat den Entwurf heute in einer ausführlichen Stellungnahme als „zutiefst undemokratisch, juristisch absurd und ethisch unverantwortlich“ kritisiert.

Baku

Bundestag kritisiert Gastgeber der Europaspiele

BERLIN. (hpd/rog) Reporter ohne Grenzen begrüßt den geplanten Entschließungsantrag des Bundestags zur Lage der Menschenrechte in Aserbaidschan. Zur Eröffnung der ersten Europaspiele in der Hauptstadt Baku wollen die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD am Freitag die systematische Verletzung der Menschenrechte im Gastgeberland anprangern.