Organisationen

Geehrt für Rettung von Flüchtlingen und Kriegsdokumentation

Das Kuratorium der Internationalen Liga für Menschenrechte e.V. hat beschlossen, in diesem Jahr SOS Méditerranée (Sitz Berlin) und Kai Wiedenhöfer (Berlin) für ihre Zivilcourage und ihren Einsatz für die Verwirklichung der Menschenrechte mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2016 auszuzeichnen. "Mit ihrem herausragenden Engagement lenken beide Ausgezeichneten den Blick der Öffentlichkeit auf die oftmals verzweifelte Lage von Geflüchteten und gleichermaßen auf die Ursachen von Flucht und Migration", so das Kuratorium in seiner Entscheidung.

Fritz Bauer (1903 – 1968)

Humaner Strafvollzug setzt stärkere Rechte für Inhaftierte voraus

Die Humanistische Union verleiht ihren diesjährigen Fritz-Bauer-Preis an die Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation. Sie würdigt damit deren Bemühungen um angemessene Standards der Gefangenenarbeit. Die Organisation setzt sich für die Anwendung des gesetzlichen Mindestlohns auf arbeitende Gefangene, für deren Teilnahme an der gesetzlichen Sozialversicherung und die volle Gewerkschaftsfreiheit für Gefangene ein.

Spaghettimonster geht in die Offensive

Die berühmten Nudelmessehinweisschilder von Templin beschäftigen Medien, Verwaltung, Politik und Justiz bereits seit 2014. Zuletzt hatte am 6. April dieses Jahres eine Verhandlung vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) stattgefunden, in der die Klage der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V. (KdFSMD) auf Duldung der Aufstellung von Nudelmessehinweisschildern abgewiesen wurde.  Die KdFSMD hat gegen das Urteil des Landgerichts Berufung eingelegt und Strafanzeige wegen des Verdachts auf versuchten Prozessbetrug erstattet.

Dr. Henning Voscherau

"Es ist eine traurige Pflicht"

Der Bundesvorstand von Jugendweihe Deutschland e.V. hat eine Kondolenzadresse an die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Landesorganisation Hamburg, zum Tode des ehemaligen Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg gesandt. Der beliebte SPD-Politiker Dr. Henning Voscherau hat sich jederzeit für ein tolerantes Miteinander eingesetzt und die Idee der weltlich-humanistischen Jugendweihe unterstützt.

Vielfältige Aktivitäten in einem ereignisreichen Jahr

Im Zentrum des Berichts stehen die vielfältigen Aktivitäten der GBS in einem ereignisreichen Jahr, das von den islamistischen Terroranschlägen in Frankreich überschattet wurde, in dem der Deutsche Bundestag ein verantwortungsloses "Sterbehilfeverhinderungsgesetz" verabschiedete und in dem die GBS u.a. eine Initiative zur Streichung des "Gotteslästerungsparagraphen" startete, für das "Recht auf Letzte Hilfe" kämpfte, die "Kirchenrepublik Deutschland" und die "Legende vom christlichen Abendland" kritisierte und innovative Unterrichtsmaterialien für den Evolutionsunterricht an Grundschulen vorstellte.

Ingrid Matthäus-Maier

Säkulare erhalten Sitz im WDR-Rundfunkrat

OVERATH. (IBKA) Gemeinsam hatten der Humanistische Verband Deutschlands (HVD), der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) und die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) einen Sitz im WDR-Rundfunkrat als Vertretung für nicht konfessionell gebundene Menschen gefordert. Dem hat der Landtag von Nordrhein-Westfalen im Juli per Auswahlverfahren stattgegeben.

Walter Steinmeier beim Rundgang durch Bollmannsruh mit HRV-Geschäftsführer Axel Krause (li.)

Bürgerentscheid für Humanisten

BERLIN. (hpd) Nordöstlich der Stadt Brandenburg an der Havel liegt am idyllischen Beetzsee das Kinder- und Erholungszentrum Bollmannsruh (KIEZ). Das ehemalige Pioniererholungszentrum der DDR, das der Humanistische Regionalverband (HRV) seit Jahren betrieb, sollte an einen privaten Investor für 840.000 Euro verkauft werden. Doch der Bürgerwille entschied jetzt anders.

"Schöneberger Erklärung für Vielfalt und Respekt" verabschiedet

BERLIN. (hvd) Am vergangenen Donnerstag (21.07.2016), fand auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Berlin-Brandenburg im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg ein Runder Tisch von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften zu den Themen Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit statt. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft  von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. Martin Beck, Vorstand des HVD-BB vertrat die HumanistInnen.