Geschenktipps für ein atheistisches Jahresende

ASCHAFFENBURG. (hpd) Auch in diesem Jahr haben wir wieder mit unserem Kooperationspartner denkladen.de einige Geschenktipps für Atheistinnen und Atheisten zusammengestellt. So ersparen Sie sich langes Suchen und tun gleichzeitig mit den passenden Geschenken etwas für die Aufklärung.

Dabei sind auch diesmal wieder spannende Bücher, ein Kalender für FreidenkerInnen und ein Button für einen ganz besonderen Anlass.

 

Phillipp Möller
Isch geh Schulhof
Phillipp Möller hat sich in der säkularen Szene einen Namen als Sprecher der Buskampagne und als Pressereferent der Giordano Bruno Stiftung gemacht. Mit seinem Buch Isch geh Schulhof hat er nun einen Bestseller gelandet. Zu Recht, denn das Buch, das Möllers Erfahrungen als Aushilfslehrer in Berlin zum Thema hat, ist eine kurzweilige Lektüre, die trotz der ernstzunehmenden Bildungskritik auch zu unterhalten weiß.
 

 

 

 

 

Patrik Lindenfors
Gott gibt es wohl nicht
Das Buch von Patrik Lindenfors ist ein ideales Geschenk für Kinder im Alter von etwa 11 bis 14 Jahren. Der Autor vermittelt darin Kindern ein kritisches Weltbild, das ohne Gott auskommt. Dabei deckt er die Widersprüche der Religionen auf und zeigt, dass Religionen ein gefährliches Potential haben. In kindgerechter Sprache wird zudem eine auf humanistischen Grundsätzen beruhende Ethik vermittelt.
 

 

 

 

 

Richard Dawkins
Der Zauber der Wirklichkeit
Die faszinierende Wahrheit hinter den Rätseln der Natur
Richard Dawkins´ richtet sich mit seinem neuen Buch vor allem an die jüngere Generation. Darin stellt er den mythologischen Erklärungen für Fragen wie: Wer war der erste Mensch?, Woraus bestehen die Dinge? Wann und wie hat alles angefangen? eine naturwissenschaftliche Sichtweise gegenüber. Das sehr schön gemachte und lesenswerte Buch ist aber nicht nur für Jugendliche ein tolles Geschenk. Auch Erwachsene werden ihre Freude an Dawkins Ausführungen haben.
 

 

Arnold Retzer
Miese Stimmung
Eine Streitschrift gegen positives Denken
An Weihnachten herrscht nicht selten bei Familienfeiern schlechte Stimmung. Doch wer glaubt, dass „Positives Denken“ ein Mittel ist, um diese Zeit zu überstehen, für den ist das Buch von Arnold Retzer bestens geeignet. Denn dieser befasst sich darin mit dem zwanghaften Optimismus als gesellschaftlichem Phänomen und beschreibt die Prozesse, die Menschen dazu bringen, die Ursache für ihre „miese Stimmung“ bei sich zu suchen. Dass dies keine brauchbare Lösungsstrategie ist, um die Probleme in den Griff zu bekommen, liegt jedoch auf der Hand.
 

 

Freidenkerkalender 2013
Die Erde dreht sich ohne Gott!
Fürs kommende Jahr haben die Freidenkerinnen & Freidenker aus Ulm und Neu-Ulm diesmal einen Kalender über historische Veränderungen und die Medien, die sie angestoßen haben zusammengestellt. Auf den 12 Monatsblättern geht es dabei u.a. um den Hessischen Landboten, Sergej Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin, John Heartfields Fotomontagen und die Inflation der Information. Für Freidenker, Gottlose und Fans der Aufklärung ist dies sicherlich ein schönes Geschenk.

 

 

Alfred Binder
Religion
Eine kurze Kritik
Diskussionen über Religion haben rund um Weihnachten bekanntermaßen Konjunktur. Damit Sie dafür gut gerüstet sind, empfehlen wir das neue Buch von Alfred Binder. Darin nimmt sich der Autor Argumente, die für die Gültigkeit von Religion angeführt werden, vor und widerlegt diese. Wer je mit Gläubigen diskutiert hat, wird viele Argumentationsfiguren wiedererkennen und sich wünschen, dieses Buch bereits damals gelesen gehabt zu haben.

 

 

 

 

„Dawkins Atheisten-A“ als Button
Sicherlich wird der eine oder andere Ungläubige aufgrund gesellschaftlicher Zwänge in die Verlegenheit kommen, an Weihnachten eine Kirche aufsuchen zu müssen. Hierfür gibt es aber eine Möglichkeit, subtil dagegen zu protestieren. Zum Beispiel, indem man zum Kirchenbesuch ein Button mit dem Atheisten-A von Richard Dawkins trägt.
 

 

 

 

 

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