3.9.1859
Der Politiker Jean Jaurès wird geboren Mehr...
queer.de 19 Nov 2009 Nr. 8267
Von Norbert Blech
Ausgerechnet im Auftrag der katholischen Bischofskonferenz finden Forscher heraus, dass die sexuelle Orientierung von Priestern nichts über die Wahrscheinlichkeit aussagt, dass diese sich an Kindern vergehen.
Was der gesunde Menschenverstand schon wusste, belegt nun eine 2-Millionen-Dollar-Studie der katholischen Kirche: die sexuelle Orientierung von Priestern steht in keinem Zusammenhang mit deren Risiko, Kinder zu schänden.
Das ist ein Vorab-Ergebnis einer umfassenden Studie des John Jay College of Criminal Justice im Auftrag der amerikanischen Bischofskonferenz der katholischen Kirche. (...) Die Idee der sexuellen Identität müsse von dem Problem des Kindesmissbrauchs unterschieden werden, sagte die Wissenschaftlerin Margaret Smith in einer Rede vor der Konferenz. Ihren Daten zufolge führe die Homosexualität eines Priesters nicht zu einer erhöhten Gefahr, dass dieser sich an Kindern vergehe. (...)