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Margareth Tumler

Margareth Tumler

15. 12.

Orgelkonzert mit Margareth Tumler

in Berlin

Die in Österreich lebende Konzertorganistin Margareth Tumler (Universität für Musik und darstellende Kunst Graz) setzt sich seit langem für die "Entsakralisierung" der Orgel ein.

Wie kann man mit dem Instrument ohne kirchlichen Hintergrund frei künstlerisch umgehen? Zusammen mit dem freischaffenden Berliner Komponisten Stefan Lischewski ergeben beide eine kongeniale Zusammenführung: Wie kann für die Orgel zeitgenössisch komponiert werden? Wie kann das Instrument stärker in den Fokus gerückt werden?
Daher stehen im Konzert neben zeitgenössischer Musik auch Werke, die zum klassischen Kanon der Orgel gehören: Exemplarisch werden diese nebeneinander gestellt, Unterschiede beleuchtet, und Gemeinsamkeiten benannt. Für dieses Instrument wird es wichtig, altes und neues laut zu durchdenken.
Dazu passt die Gustav-Adolf-Kirche, die von Otto Bartning erbaut wurde, und eine der wenigen originalen Bauhaus-Bauten sakraler Architektur darstellt. Auch die Orgel eignet sich dafür hervorragend: Detlef Kleuker, der Orgelbauer, experimentierte damals mit neuen Registern, neuen Pfeifen, die es nicht in jeder Orgel gibt. Das Instrument ist nicht eindeutig barock oder eindeutig romantisch. Daher kann man hier besonders gut experimentieren, und neue Klänge und Spielweisen entwickeln.

Johann Caspar Kerll (1627–1693) - Passacaglia

Arvo Pärt (*1935) - Trivium

Stefan Lischewski (*1976) - Blaupause (UA)

Jean Guillou (*1930) - Aus den Pièces furtives op. 58:
I. Poètico e sognando
IV. Remòto
V. Tempo di Marcia
VII. Caloroso
VIII. Languóre
X. Giocóndo

Johann Sebastian Bach (1685–1750) - Passacaglia c-Moll BWV 582

Einführung: keine
Dauer: 01:00h, Pausen: keine

Gustav-Adolf-Kirche
Herschelstraße 14, Berlin
Barrierefreiheit: motorische Einschränkungen

Ticketpreis: freier Eintritt

Das Konzert wird gefördert vom Kulturbeirat Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin.