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Foto: Andreas Schütt

18. 02.

Dr. Michael Schmidt-Salomon über Glauben und Wissen

Vortrag und Diskussion in der VHS Frankfurt am Main

Angesichts der aktuellen Renaissance des unaufgeklärten Denkens brauchen wir intellektuelle Redlichkeit, die sich an Wissenschaft und Forschung als Grundlage eines modernen Weltbildes orientiert. Wissenschaft und Technik, aber auch Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit sind Früchte der Aufklärung. Wir alle nutzen sie – nicht zuletzt fundamentalistische Gruppen, die verhindern wollen, dass die Prinzipien der Aufklärung auf ihre eigene Weltanschauung angewandt werden.

Der Philosoph Michael Schmidt-Salomon vertritt die Position des evolutionären Humanismus. In seinem Vortrag wird er aufzeigen, wie wir auf wissenschaftsbasierter Grundlage die Lebensverhältnisse im Sinne der Aufklärung, der kritischen Rationalität, der Selbstbestimmung, Freiheit und sozialen Gerechtigkeit verbessern können - ohne auf traditionelle religiöse Konzepte zurückzugreifen. Denn die Wissenschaft hat die Welt nicht nur entzaubert, sondern ihr zugleich einen neuen Zauber verliehen. Der aufgeklärte Mensch steht heute staunend vor den unendlichen Dimensionen eines Universums, das viel geheimnisvoller ist, als es sich sämtliche Religionsstifter haben vorstellen können.

Dr. Michael Schmidt-Salomon, geboren 1967, ist Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen zählen die Werke "Jenseits von Gut und Böse", "Leibniz war kein Butterkeks", "Keine Macht den Doofen", "Hoffnung Mensch" und "Die Grenzen der Toleranz". Weitere Informationen unter: www.schmidt-salomon.de

Einzelbuchung möglich unter Kurs-Nr. 0010-22

Der Vortrag findet im Rahmen des "Studium Generale" der Volkshochschule Frankfurt statt.