Termine

Rechtlicher Vorbehalt:

Der Humanistische Pressedienst übernimmt die Meldungen von den jeweiligen Veranstaltern/Verbänden. Die Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Angaben und die Durchführung der Veranstaltung verbleibt daher ausschließlich bei den Veranstaltern/den Verbänden.

Waldorf: Zwischen Pädagogik und Esoterik

Vortrag von Isabell Schulz im hbbk Konstanz

Weniger Leistungsdruck, individuelle Förderung, kreative Entfaltung - das behaupten die Verfechter der Waldorfpädagogik. Waldorfeinrichtungen werden heute als gängige Alternative zu konventionellen Kindergärten und Regelschulen gesehen. In der öffentlichen Wahrnehmung werden vor allem bedürfnisorientiertes Lernen und eine familiäre Atmosphäre beworben. Eltern entscheiden sich daher nicht selten für Waldorfkitas und -schulen in der Erwartung einer »ganzheitlichen« Bildung für ihre Kinder.

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Humanistisches Seniorencafé

Das hbbk Konstanz lädt ein

Wir laden Sie herzlich zu unserem humanistischen Seniorencafé im hbbk in Konstanz ein. Jeden letzten Donnerstag im Monat (außer August) erwartet Sie neben leckerem Kaffee und Kuchen eine nette Runde aufgeschlossener Menschen.

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»Gott geht in den Schuhen des Teufels« – Karlheinz Deschner und die Kriminalgeschichte des Christentums. Eine fällige Erinnerung

Multimedia-Lesung mit Olaf Cless, Mirjam Wiesemann und Ricarda Hinz im Forum Freies Theater Düssseldorf

»Aufklärung ist Ärgernis«, wusste der Schriftsteller und Historiker Karlheinz Deschner (1924-2014), und er fügte hinzu: »Wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.« Diese Aufgabe übernahm er selbst als kenntnisreicher und sprachmächtiger Kirchenkritiker. 1986 begann er mit der Veröffentlichung seiner wuchtigen Kriminalgeschichte des Christentums, die es schließlich auf zehn Bände bringen sollte. Olaf Cless bietet einen Streifzug durch Leben und Werk Deschners und liest mit Mirjam Wiesemann Auszüge aus der Kriminalgeschichte und anderen Schriften. Ricarda Hinz zeigt Ausschnitte aus ihren Filmen über Deschner.

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Ideologiekritik & Film 9: Rose

Film von Markus Schleinzer im Metropol Kino Düsseldorf

In den Wirren des 30-jährigen Krieges (1618–1648) erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen, um als Mann getarnt, hier frei leben zu können.

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Schweigen ist keine Option

Güner Balci und Jacques Tilly zu Gast im Wortklub Dortmund

Ein Bekenntnis zur multikulturellen Gesellschaft darf nicht mit Toleranz gegenüber religiösem Extremismus einhergehen, das fordert seit Jahren die Berliner Journalistin Güner Balci. Warum sie gar nicht anders kann, erfährt man in ihrem aktuellen Buch »HEIMATLAND«. Der Düsseldorfer Künstler Jacques Tilly präsentiert all­jährlich riesige Bekenntnisse für Freiheit und für humanistische Ideale, die als Karnevalswagen durch seine Heimatstadt gezogen werden. Wegen Verletzung religiöser Gefühle wurde der Karnevalist von einem Moskauer Gericht zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt.

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