Gesellschaft

Fünf humanistische Forderungen zum Internationalen Frauentag

Die Selbstbestimmung von Frauen wird in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen strukturell eingeschränkt. Zum Internationalen Frauentag appellieren wir an die politischen Verantwortungsträger, gegen die Schlechterstellung von Frauen vorzugehen, sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte und Entwicklungsmöglichkeiten zu stärken und verdiente Frauen im öffentlichen Raum sichtbarer zu machen.

Provozierende Werbekampagne einer Berliner Künstlergruppe (Ausschnitt)

Keine sexistische Werbung mehr auf öffentlichen Flächen

Sexistische Werbung reduziert menschliche Körper auf schmückendes Beiwerk, um die Attraktivität eines Produktes oder einer Dienstleistung mit nackter Haut zu steigern. Da eine bundesweite Regelung gegen sexistische Werbung nicht absehbar ist, greifen nun einzelne Städte ein. Sie erlauben keine sexistische Werbung mehr auf städtischen Flächen. Flensburg gehört nun dazu.

S-Bahn Berlin

Verbot durch die Bundespolizei war rechtswidrig

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat in seiner gestern bekannt gegebenen Entscheidung vom 28.02.2019 die erstinstanzliche Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts inhaltlich bestätigt: Die Allgemeinverfügung der Bundespolizei, die das Mitführen von "gefährlichen Werkzeugen" verboten hatte, war rechtswidrig.

Mädchen dürfen essen, wenn die Jungs fertig sind

An einer islamischen Schule in Birmingham dürfen Mädchen erst dann mit dem Mittagessen beginnen, wenn die Jungs ihr Mittagessen beendet haben. Die strenge Geschlechtertrennung an der Schule war von der zuständigen Schulaufsicht bereits mehrfach gerügt worden. Ohne politische Unterstützung sind der Schulaufsicht jedoch die Hände gebunden.

Der Aufreger: Unisex- und Divers-Toiletten

Nachdem in der Bundeshauptstadt Berlin bereits einige Schul- und Verwaltungsgebäude Toiletten eingerichtet haben, die nicht nur auf zwei Geschlechter ausgerichtet sind, planen auch Schulen in Bayern und Nordrhein-Westfalen Rücksicht auf Menschen zu nehmen, die sich nicht als weiblich oder männlich einordnen können oder wollen.