Der Kabarettist Joesi Prokopetz sowie auch der Humanistische Verband Österreich unterstützen die neue Initiative für Suizidhilfe der Österreichischen Gesellschaft für ein humanes Lebensende (ÖGHL).
Der diesjährige Welthumanistentag konnte nicht mit einem großen Fest und vielen Menschen begangen werden. Aber dieser Tag und die humanistischen Werte konnten trotzdem gefeiert werden, wenn auch auf anderem Wege. Der hpd veröffentlicht ein Grußwort von Erwin Kress, dem Vorstandssprecher des Humanistischen Verbandes Deutschlands.
Am kommenden Sonntag, dem 21. Juni 2020, ist Welthumanistentag. In diesem Jahr begeht der Humanistische Verband (HVD) Berlin-Brandenburg den Tag digital – und feiert zudem unter dem Motto "LEBE. LIEBE(R). SELBSTBESTIMMT." die ganze Woche lang den Humanismus mit einem spannenden Interviewprogramm.
Der Bund für Geistesfreiheit (bfg) München und der bfg Bayern zeigen sich erfreut über den Beschluss des Verwaltungsgerichts München vom 27. Mai zum sogenannten "Kreuzerlass" der bayerischen Staatsregierung. Unter anderem hat das Gericht festgestellt, dass der Kreuzerlass einen Eingriff in die Religions- und Weltanschauungsfreiheit darstellt und dass dieser "gezielt darauf gerichtet (ist), jeden Behördenbesucher mit dem Kreuz zu konfrontieren".
Die Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich (ARG) wurde 2007 von Wilfried Apfalter gegründet und sammelt seither Unterschriften, um als religiöse Bekenntnisgemeinschaft anerkannt zu werden und somit mittelfristig eine rechtliche Gleichbehandlung mit der römisch-katholischen Kirche zu erreichen.
Der Humanist und Menschenrechtsaktivist aus Indien, Dr. Goparaju Vijayam, ist am 22. Mai 2020 im 84. Lebensjahr verstorben. Der zweite Sohn von Gora and Saraswathi Gora, die das Atheist Centre in Andhra Pradesh 1940 gegründet haben, war viele Jahre Executive Director des Atheist Centre.
Am 23. Mai 2020 wurde Mahmudul Haque Munshi auf der Mitgliederversammlung der Säkularen Flüchtlingshilfe e.V. einstimmig neu in den Vorstand gewählt. Munshi war im Herbst 2015 nach Deutschland geflohen, nachdem er als religionsfreier und islamkritischer Blogger in Bangladesch bedroht wurde und Mordanschläge überlebt hatte.
Im Februar hat das Bundesverfassungsgericht ein Grundrecht auf Hilfe zur Selbsttötung bestätigt, welches in der Praxis auch zu gewährleisten sein müsse. Ohne entsprechende Regelungen stoßen bei der möglichen Inanspruchnahme von assistiertem Suizid allerdings viele verzweifelt Hilfesuchende weiterhin auf schier unüberwindliche Hürden. Um verfassungskonforme Initiativen politisch auf den Weg zu bringen, hat der Humanistische Verband Deutschlands - Bundesverband ein "Suizidhilfekonflikt-Gesetz" vorgeschlagen.
Als Veranstalter von deutschlandweiten Jugendweihefeiern fordert Jugendweihe Deutschland e.V. von der Politik – in Bund und Ländern – dass sie schnellstmöglich verbindliche Regeln für die Durchführung von Kulturveranstaltungen, wozu die Jugendweihefeiern zählen, erlässt.
"Der Deutsche Ethikrat sollte rational, evidenzbasiert und weltanschaulich neutral argumentieren, was aber durch die Überrepräsentanz kirchlicher Interessenvertreter allzu oft verhindert wird", kritisiert der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon. Die am 30. April erfolgte Neubesetzung des Gremiums habe dieses Problem keineswegs behoben, sondern eher noch verschärft.