Organisationen

Tectum-Verlag zukünftig ohne Religionskritik

Wie der hpd erfuhr, wurde der Tectum-Verlag, in dem unter anderem die Bücher von Uwe Lehnert, Rolf Bergmeier, Joachim Kahl, Horst Groschopp und anderer religionskritischer Autoren verlegt wurden, verkauft. Wir sprachen mit Heinz-Werner Kubitza, der den Verlag vor einem knappen Vierteljahrhundert gründete.

Ralf Michalowsky

Ist die Konsensorientierung der neue Ablaßhandel?

Der HVD - Humanistischer Verband Deutschlands, hat vor einiger Zeit das Projekt "Gläserne Wände - Bericht zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland" vorgestellt. Mit 33 Forderungen will der HVD auf die Benachteiligung nichtreligiöser Menschen aufmerksam machen und fordert wichtige Veränderungen ein.

Atheisten für Fall des Friedhofzwangs

Die Piratenfraktion im Kieler Landtag hat einen Gesetzentwurf zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechtes der Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Bestattungskultur eingebracht. Dieser Forderung schließt sich der Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) an.

Pressekonferenz des KORSO

Säkulares Bündnis stellte sich in Berlin der Presse

Am vergangenen Freitag stellte sich der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO) im Haus der Bundespressekonferenz erstmalig in dieser Form der Öffentlichkeit vor. Unter dem Motto "Konfessionsfreie in der Mitte der Gesellschaft. Gemeinsame Wertvorstellungen und Interessen" begrüßte KORSO-Vorsitzender Helmut Fink die Journalisten und eine Gruppe von Studierenden eines Masterstudiengangs für Medien an der FU Berlin.

Dauerdebakel Kirchentagssubventionen

Welch groteske Formen die Kirchentagssubventionierung annehmen kann, zeigen die Beispiele der hoch verschuldeten Städte Bremen und Leipzig. Die Subventionierung des Bremer Kirchentags war ein Fall für den Landesrechnungshof, in Leipzig wandte sich ein Bürgerbegehren gegen die Kirchentagssubventionen. Die Stadt Frankfurt sollte aus den Fehlern anderer Städte lernen und eine Förderung des Kirchentags 2021 ablehnen.

Alljährlich verschenken verschuldete Städte Millionenbeträge an reiche Kirchen

Seit Jahren finanziert die öffentliche Hand die Kirchentage der evangelischen und katholischen Kirche mit durchschnittlich 7 Millionen Euro. Die Höhe der Förderung aus Steuermitteln übersteigt dabei deutlich das finanzielle Engagement der Kirchen, den eigentlichen Nutznießern dieser Veranstaltung. Die derzeitige Subventionierungspraxis stellt nicht nur einen fortwährenden Verstoß gegen das verfassungsmäßige Gebot der staatlichen Neutralität dar. Sie ist angesichts der Schuldenlast vieler Kommunen vor allem auch unsozial. 

Das elfte Gebot

Kirchentage: Sommerfeste von und für religiöse Christen

Seit Jahren subventionieren Bund, Länder und Kommunen die Kirchentage der evangelischen und katholischen Kirche in erheblichem Umfang mit Steuergeldern. Oft wird versucht, diese Praxis mit der gesamtgesellschaftlichen Relevanz der Kirchentage zu rechtfertigen. Studienergebnisse dagegen belegen, dass der Kirchentag ein innerkirchliches Glaubensfest ist, das für Nicht-Kirchenmitglieder völlig uninteressant ist.

Konny G. Neumann

Besondere Verantwortung der Humanisten für das Jahr 2017

Zum Jahresbeginn 2017 wies der Vorsitzende der Stiftung "Geistesfreiheit", Konny G. Neumann, auf die besondere Verantwortung der Humanisten, ob religiöse oder weltliche, für den Einsatz unserer freiheitlichen Demokratie hin. Vor dem Hintergrund der Bedrohung unserer aufgeklärten Gesellschaften durch Populisten, Rechtsradikale, Fundamentalisten, Extremisten und Terroristen müssen sich Humanisten nicht nur öffentlich zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen, sondern sie gemeinsam aktiv verteidigen; sie sind die (noch) stille Mehrheit.

Säkulare Kräfte können Sinnvolles bewirken

Selten in der jüngeren Vergangenheit war ein Jahreswechsel mit so viel Unsicherheit beladen wie dieser: Weder die Spitze der führenden Weltmacht noch die Verfassung des politischen Europa noch die deutschen Befindlichkeiten zu Beginn eines Wahljahres sind dazu angetan, besondere Hoffnung auf stabile Verhältnisse und menschlichen Fortschritt zu nähren.