Humanistischer Verband Deutschland (HVD)

Frieder Otto Wolf

"Das ist nicht nur inhuman, sondern ganz bewusst antihuman"

BERLIN. Pegida-Proteste in Dresden, Terroranschläge auf “Charlie Hebdo” in Paris – die letzten Wochen standen wieder zunehmend im Licht des “Kampfes der Kulturen”. Auf der einen Seite formieren sich fremdenfeindliche und rassistische Haltungen sichtbarer, auf der anderen gießen einzelne Extremisten Öl in das Feuer des rechtskonservativen Hasses. Wie sind die sich zuspitzenden Entwicklungen aus humanistischer Perspektive zu deuten?

Ein Feiertag macht noch keine Sekte

Nachdem der Welthumanistentag (eingeschränkt) in Berlin als Feiertag anerkannt wurde, gab es Kritik. Der HVD wurde als Sekte bezeichnet und das Unterrichtsfach "Lebenskunde" als Gehirnwäsche.

Hirnchips für alle?

BERLIN. (hpd) Um “Humanistische Kritik am Transhumanismus” ging es am 15. November auf einer gut besuchten wissenschaftlichen Tagung der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg (HABB). Auffällig und erfreulich für den Veranstalter war die überdurchschnittlich hohe Teilnahme von jungen Menschen und auch von Nichtmitgliedern des Humanistischen Verbandes (HVD).

Frieder Otto Wolf, Ralf Schöppner (Martin Beck im Hintergrund)

Friedenspolitik und Gegenakzente zur Luther-Dekade

BERLIN. (hpd) Die Jahresmitgliederversammlung 2014 der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg (HABB) war die erste ohne ihren langjährigen Direktor Dr. Horst Groschopp. Dieser war im Mai in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Mitglieder würdigten am 14. November nochmals dessen engagierte Arbeit, die Maßstäbe gesetzt habe.

Ablehnung eines religiös verabsolutierten Lebensschutzes

BERLIN. (hpd) Einer fast Zweidrittel-Mehrheit in der deutschen Bevölkerung für liberale Regelungen der Sterbehilfe stehen die Bestrebungen der Gröhe-Initiative auf Kriminalisierung jeglicher organisierter Sterbehilfe entgegen. Religiös konservative Kräfte wollen der Gesellschaft ihr Weltbild aufzwingen – sogar mit den Mitteln des Strafrechts.