vor Ort

Eindrucksvolle Ausstellung des DA! im Düsseldorfer Ballhaus

Ein roter Teppich für die Evolution

Der Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA!) plant einen Evolutionsweg auch für seine Stadt. Vorab präsentierte er eine Indoor-Version im Ballhaus – auf einem 23 Meter langen Roten Teppich. Begleitet wurde die zehntägige Mammutveranstaltung von hochkarätigen Vorträgen und Führungen für Schulklassen. Ein Konzept, das aufging und Nachahmung verdient.

Das Podium im Hörsaal der Humboldt-Universität

Genmanipulation am Menschen?

"Panik hilft ebenso wenig wie grenzenloser Optimismus"

Am Mittwochabend hatte die Berliner Hochschulgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) gemeinsam mit der Liberalen Hochschulgruppe (lhg) zu einer hochkarätigen Diskussionsveranstaltung auf den Campus der Humboldt-Universität geladen: Gleich drei Bundestagsabgeordnete diskutierten mit einem Genetik-Professor über die Zukunft des "Genome Editing" in Deutschland.

Die Preise: Der Goldene Aluhut 2019

Der Goldene Aluhut 2019

…nicht über den Placeboeffekt hinaus!

Ein aufregendes Jahr voller Fake News und Verschwörungstheorien neigt sich dem Ende zu. Grund genug, um das fünfte Mal den "Goldenen Aluhut" zu vergeben. Einen der von den Preisträgern nicht sonderlich begehrten Preise gewann vergangene Woche auch das Unternehmen "Hevert", welches Homöopathie-Kritikerin und hpd-Präsidiumsmitglied Natalie Grams einen juristischen Maulkorb verpassen wollte.

Lydia Benecke

Real-Life-Vampyre: Blut tut gut

Sie nennen sich "Real-Life-Vampyre", haben manchmal lange Eckzähne und trinken echtes Menschenblut. Klingt erst mal ganz schön psycho. Aber halt! Nach Ansicht von Kriminalpsychologin Lydia Benecke spricht einiges dafür, dass das Bluttrinken manchen Menschen hilft, emotional belastende Zustände zu bewältigen.

Ralf König

"Stehaufmännchen": Evolution á la Ralf König

Ist das nun die Krone der Schöpfung oder nicht viel eher ein Flop? Diese Frage stellt sich nicht nur Ralf König in seinem aktuellen Buch. "Stehaufmännchen" heißt es und wirft einen ganz eigenen, König-typischen Blick auf die menschliche Evolution. Also ein angemessener Auftakt für die Evolutionswoche des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes.

Die 10^23-Aktion der GWUP

Nichts drin, nichts dran!

Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, kurz GWUP, hat auch in diesem Jahr dazu aufgerufen, im Rahmen der "Nichts drin, nichts dran!"-Aktion nachzuweisen, dass homöopathische Mittelchen nicht "über den Placebo-Effekt hinaus" wirken. In Berlin zeigten zehn mutige Skeptiker, dass man sich mit Globuli nicht vergiften kann.

Das Podium

In Heidelberg wurde lebhaft über Wirkung, Gegenwart und Zukunft der Religion diskutiert

Verdunstet Religion?

Brauchen wir – in Anlehnung an den "Brexit" – einen "Rexit", eine Trennung von Staat und Religion? Seit 100 Jahren, seit der ersten demokratischen Verfassung Deutschlands, ist dies Verfassungsauftrag, der zwar vor 70 Jahren ins Grundgesetz übernommen, aber trotzdem bis heute nicht vollständig ausgeführt wurde. So diskutierten Helmut Ortner, Hamed Abdel-Samad und Michael Schmidt-Salomon in Heidelberg darüber, welche gesellschaftlichen Verwerfungen Religion heute produziert und wie die Zukunft aussehen könnte.

Die Skulptur "Geldhamster" der gbs Rhein-Neckar

"Geldhamster" prangert Kumpanei zwischen Staat und Kirche an

Am 3. Oktober feierte unser Land den 29. Jahrestag der Wiedervereinigung als Tag der Deutschen Einheit. Keine Frage, dieser Tag ist ein Anlass zur Freude, schließlich wurde eine undemokratische Staatsform durch eine friedliche Revolution beendet und die Teilung Deutschlands, bedingt durch den von Hitler-Deutschland begonnen Zweiten Weltkrieg, überwunden.

Gegendemo zum Marsch für das Leben des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung

Berlin

Gegendemonstranten blockierten "Marsch für das Leben"

In Berlin trafen wie jeden September "Lebensschützer" und Selbstbestimmungsaktivisten aufeinander. Der "Marsch für das Leben" kam diesmal jedoch nicht weit: Eine Sitzblockade des "What the Fuck"-Bündnisses zwang die Teilnehmer, ihre Route massiv zu verkürzen. Am gleichen Tag fanden außerdem zwei Demonstrationen statt, die eine Legalisierung von Abtreibungen forderten.