spiegel.de 08.01.2013 · Nr. 14714
Neue Theorie über Galaxie-Entstehung
Fünf Jahre lang hat ein Forscherteam mit dem Keck-Teleskop auf Hawaii die Andromeda-Galaxie beobachtet. Die erstaunliche Entdeckung: fast 30 Zwerggalaxien umkreisen den Giganten. Zuvor hatte man angenommen, dass deren Bahnen chaotisch sind.
Den Nachweis, dass sich die Zwerggalaxien auf regelmäßigen Bahnen bewegen, gelang dem fünfzehnjährigen Neil Ibata.
Am astronomischen Institut in Straßburg, an dem sein Vater arbeitet, machte Neil Ibata ein Praktikum. Dabei bewies er als erster im Rahmen des Projektes, an dem sein Vater führend beteiligt war, die Rotation von Zwerggalaxien rund um die Andromeda-Galaxie.









