Initiative Säkularität, Aufklärung und Humanismus Saarland (ISAH Saarland)

Die vormalige Initiative Konfessionsfreier im Saarland (IKiS) entstand als informeller Kreis im Sommer 2025. Anlass war unter anderem die massive Einflussnahme kirchlicher und rechtskonservativer Kreise auf die Wahl einer Richterin für das Bundesverfassungsgericht. Anfang 2026 umfasste der Kreis etwa 30 Personen. Nach ersten Treffen im Frühjahr 2026 beschloss der Teilnehmerkreis sich dauerhaft zu organisieren. Die Gründungsversammlung als Verein fand am 10. August in Saarbrücken statt. Ein Hauptziel sieht die Initiative darin, Anliegen konfessionsfreier, säkular und humanistisch orientierter Menschen in der Öffentlichkeit zu vertreten und so diesem auch im Saarland immer größer werdenden Anteil der Gesellschaft eine Stimme zu verleihen.

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Landtag Saarbrücken

Diskussion um Gottesbezug in der Saar-Verfassung

Bei ihrem Treffen in Saarbrücken am 9. März 2026 diskutierten die Mitglieder der Initiative Konfessionsfreier im Saarland (IKiS) unter anderem auch den Vorstoß von Kirchen und Religionsgemeinschaften, in die Präambel der Saar-Verfassung einen Gottesbezug aufzunehmen. Sie nutzen dabei ihren Einfluss auf die Abgeordneten des Landtags. Die IKiS bezieht aus dieser staatspolitischen Einflussnahme religiöser Kreise eine zusätzliche Motivation, dem in der Debatte nicht repräsentierten konfessionsfreien Teil der Gesellschaft eine Stimme zu geben.