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tagesanzeiger.ch 16 Mär 2010 Nr. 9062
Bern. Eine neue Studie zeigt, welche Werte in der heutigen Krisenzeit besonders hochgehalten werden – und was die Menschen in ihrer Freizeit am liebsten tun.
Familie und Freunde sind gemäss der neuen Univox-Studie für die weitaus meisten Schweizerinnen und Schweizer das wichtigste im Leben. Dicht dahinter folgt die Gesundheit. An dritter Stelle stehen praktisch gleichauf die Freizeit sowie Arbeit und Beruf.
Gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag sind für 87 Prozent der Befragten Familie und Freunde sehr wichtig, für 12 Prozent eher wichtig. Die Gesundheit ist für 84 Prozent sehr wichtig und für 14 Prozent eher wichtig.
(...) Die Freizeit reihen 58 Prozent zuoberst ein, die Arbeit und den Beruf 57 Prozent. Für 34 respektive 28 Prozent sind Freizeit beziehungsweise Job eher wichtig. Die Autoren der Studie führen dies darauf zurück, dass in Krisenzeiten die Bedeutung der Arbeit zunimmt.
Zuunterst auf der Liste stehen Politik und Religion/Kirche: Politik ist für jede fünfte Person (20 Prozent) sehr wichtig und für 41 Prozent eher wichtig. Die Religion ist lediglich für 17 Prozent sehr und für 29 Prozent eher wichtig.
Im Mittelfeld liegen die Sparten Kultur, Bildung und Sport. Während Sport und Kultur über die vergangenen zehn Jahre deutlich zulegten, hat die Bedeutung der Bildung im Lauf der Jahre und trotz Krise abgenommen. (...)