Gesellschaft

Die Macht der Hysterie

Ein Wolfsbiss geistert durch die Medien und schürt Hysterie. Aber der Wolf war gar keiner. Das bestätigen nun DNA-Tests. Die Hysterie jedoch bleibt. Wie in so vielen gesellschaftlichen Debatten, deren Faktengrundlage sich im Nachhinein als falsch herausstellt.

Dieter Birnbacher

Strafrechtsparagraph § 217 verletzt Freiheitsrecht

Das 70-jährige Bestehen der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen ist ein Anlass, Bilanz zu ziehen: Sind die Menschenrechte, wie sie die Deklaration fordert, umgesetzt – weltweit oder zumindest in den Staaten, die die Deklaration 1948 unterschrieben haben? Das ist längst nicht der Fall, auch in Deutschland nicht, betont Professor Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V.

Sexismus-Eklat bei Ehrung der Weltfußballerin

Wir schreiben das Jahr 2018. Zum ersten Mal überhaupt, 62 (!) Jahre nach der erstmaligen Vergabe, wird beim französischen Fußballpreis "Ballon d’Or" nicht nur der männliche Fußballer, sondern auch die weibliche Weltfußballerin des Jahres gewählt. Ein Sexismus-Eklat überschattet allerdings die Feierlichkeiten.

Sammelband über die "Identitären" erschienen

Der von dem Fachjournalisten Andreas Speit herausgegebene Sammelband "Das Netzwerk der Identitären. Ideologe und Aktionen der Neuen Rechten" informiert über die rechtsextremistische Jugendbewegung. Die journalistischen Beiträge liefern Informationen zu vielen Detailaspekten des Themas, ihnen fehlt es aber auch an Belegen und Stringenz, was indessen nicht den Informationsgehalt schmälert.

100 Jahre Frauenwahlrecht

Heute vor 100 Jahren wurde in Deutschland das Wahlrecht für Frauen gesetzlich verankert. Der Einführung des Frauenwahlrechts war weltweit ein langer Kampf vorausgegangen. Ein noch längerer für die Gleichberechtigung sollte folgen. Und verdächtig oft spielte – und spielt – in all diesen Kämpfen um Frauenrechte der weibliche Unterleib eine wichtige Rolle.

"Gott ist weitgehend verschwunden"

In einer aktuellen Studie der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) unter jungen Erwachsenen in Deutschland sagen 19 Prozent der 19- bis 27-Jährigen, dass sie religiös seien. Mehrheitlich bezeichnen sich die jüngeren Evangelischen wie Katholiken als nicht religiös und ebenso sagt eine Mehrheit: "Über das, was ich glaube, entscheide ich selber". Ein Fazit des Studienleiters lautet: "Es ist eine – vielleicht die erste – wirklich postchristliche Generation. Gott ist weitgehend verschwunden."