Der Humanistische Pressedienst

Wir klären auf

Der Humanistische Pressedienst präsentiert öffentlichkeitswirksam aufklärerische, humanistische und freigeistige Positionen, damit diese in der Politik und den Medien größere Beachtung finden. Der hpd will konfessionsfreien Menschen – in Deutschland ein Drittel der Bevölkerung –, unter denen ca. 80 Prozent humanistische Lebensauffassungen haben, eine Stimme geben. Er versteht sich zudem als Plattform für das breite Spektrum säkularer Bestrebungen im gesamten deutschsprachigen Raum.

Der hpd entstand auf Initiative der Giordano Bruno Stiftung und des Humanistischen Verbandes Deutschlands. Nach einer Satzungsänderung des hpd e.V., dem Trägerverein des hpd.de, im Juli 2009, hat der Humanistische Verband Deutschlands seine Mitgliedschaft im Trägerverein beendet.

Gegenwärtig sind sechs Organisationen (Alibri-Verlag, Bund für Geistesfreiheit Augsburg, Bund für Geistesfreiheit München, Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, Giordano Bruno Stiftung, Jugendweihe Deutschland) und acht Privat-Personen (Bibi Binot, Helmut Debelius, Dr. Mathias Jung, Robert Maier, Herbert Steffen, Wolf Steinberger, Assunta Tammelleo, Hans Trutnau) Vereinsmitglieder.
 

Der hpd ging im August 2006 online und erreichte in den ersten zwei Jahren mit mehr als fünf Millionen Seitenaufrufen eine überdurchschnittlich hohe Akzeptanz. Mit der Arbeit seiner vorwiegend ehrenamtlichen Redakteure, Korrespondenten und Autoren in ganz Deutschland dient der Humanistische Pressedienst den Medien mit Berichten über den konfessionsfreien Alltag, unterstützt die Arbeit von Verbänden im säkularen Spektrum und ist Zulieferer von Google News.

Die Arbeit des hpd orientiert sich an einem wissenschaftlichem Weltbild, dem diesseitigen Leben ohne Gott und den Traditionen der Aufklärung. Er fühlt sich humanistischen Grundsätzen wie der Selbstbestimmung und Verantwortung des Individuums, der Gleichheit und Freiheit der Menschen, den Prinzipien der Vernunft und Toleranz sowie der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet.

Von diesen Grundsätzen ausgehend liefert der Humanistische Pressedienst in Text, Ton und Bild Informationen, Nachrichten und Hintergrundberichte aus der säkularen Welt, fördert gesellschaftliche Debatten und begleitet politische Aktionen unter anderem zu folgenden Themen:

- säkulare Verbände und ihre Politik

- Humanismus, Atheismus, Agnostizismus, Religionskritik

- Bildung, Ethik, Werteerziehung

- Menschenrechte, bürgerschaftliches Engagement, Zivilcourage

- Persönlichkeitsrechte, Datenschutz

- Sexualität, Aufklärung, sexuelle Selbstbestimmung

- Patientenverfügungen, Sterbehilfe, Hospizarbeit

- Philosophie, Wissenschaft

 

Der Humanistische Pressedienst bietet vorrangig an Werktagen aktuelle Nachrichten auf seinem Internetportal. Diese Informationen können auch als Wochenberichte und Zusammenfassungen in gedruckter Form bezogen werden. Das Portal bietet zudem eine tägliche Auswahl von Beiträgen externer Medien mit Fokus auf die oben genannten Themen sowie einen Kalender mit relevanten Veranstaltungen.

Für die Zukunft wird der Humanistische Pressedienst seine Arbeit dahingehend ausbauen, erste Anlaufstelle für konfessionsfreie Menschen, Politiker und Medien zu sein, wenn es um Informationen aus der säkularen Welt geht. Er wird die Vernetzung mit gleichgesinnten Verbänden und Organisationen im Ausland vorantreiben. Gleichfalls wird der hpd Plattformen für humanistische Dienstleistungen und einen säkularen Marktplatz entwickeln.

Ergänzend zu den Meldungen der hpd-Redaktion finden sich auf hpd.de u.a. „Pressemappen", die den Verbänden des freigeistigen Spektrums die Gelegenheit bieten, ihre spezifischen Positionen der Öffentlichkeit in eigener Verantwortung darzulegen.

 

Text - Redaktion:

Redaktion Gedenktage

  • Heiner Jestrabek, Heidenheim
  • Michael Schmidt, Berlin (Leitung)

Bild - Redaktion

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