Max-Planck-Gesellschaft

Artikel der Autorin

Weißflügel-Staffelschwanz-Pärchen (Malurus leucopterus) aus Australien.

Forscher klären Farbunterschiede zwischen den Geschlechtern bei Vögeln

Glamour färbt nicht ab

SEEWIESEN. (hpd/mpg) Forscher erklären das herrliche Gefieder der Männchen vieler Vogelarten mit sexueller Selektion: Nur das Männchen mit dem schönsten Gefieder kann bei Vogelweibchen landen. Manchmal sind die Weibchen jedoch bunter gefärbt als die Männchen.

Rockmusiker

Wie Menschen Melodien kognitiv verarbeiten

Das Gehirn im Takt mit der Musik

FRANKFURT/M. (hpd/mpg) Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt und an der New York University haben herausgefunden, dass Rhythmen im Gehirn (Oszillationen) die Verarbeitung von Musik unterstützen. Dieser Forschungsbefund trägt auch dazu bei, das auditorische System des Menschen besser zu verstehen. Und er legt nahe, dass eine musikalische Ausbildung die funktionale Rolle von Rhythmen im Gehirn verstärken kann.

Zunahme der Ungleichheiten bei der Lebenserwartung verschiedener Bevölkerungsgruppen

Gibt es einen Wegweiser für ein langes Leben?

ROSTOCK. (hpd/mpg) Mit 40 Jahren stehen Finnen, Schweden und Norweger ungefähr in der Mitte ihres Lebens. Ob dann im Schnitt noch einmal etwas weniger oder mehr als 40 Jahre hinzukommen, hängt bekanntermaßen vom Geschlecht der Person ab. Fast genauso entscheidend aber ist, ob die Person zur so genannten "Avantgarde" gehört: Ist sie verheiratet und gut gebildet, lebt sie im Schnitt gut fünf Jahre länger als andere Gleichgeschlechtliche.

überfülltes Flüchtlingsboot

Rechtsvergleich benennt Ursachen zum aktuellen Scheitern des EU-Asylsystems

EU-Flüchtlingsschutz ein Flickenteppich

MÜNCHEN. (hpd) Mit der Flucht in die Europäische Union verbinden abertausende Menschen Hoffnungen auf ein sicheres und besseres Leben. Eine neue vergleichende Studie des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik zeigt jedoch, dass ihre Schutzrechte stark variieren.

Bis 2050 könnten 6,6 Millionen Menschen an der Belastung der Luft mit Schadstoffen sterben

Mehr Tote durch Luftverschmutzung

MAINZ. (mpg) Jedes Jahr sterben weltweit 3,3 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung. Diese Zahl könnte sich bis 2050 verdoppeln, wenn die Emissionen ähnlich ansteigen wie bisher – das hat die Studie eines Teams um Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz ergeben. Die Hauptquellen für schlechte Luft sind überraschenderweise nicht Industrie und Verkehr, sondern häusliche Kleinfeuer und die Landwirtschaft.

Zwölf Sprachen mit sehr unterschiedlicher Phonetik und Grammatik wählten die Linguisten für ihre Untersuchung aus.

Universelle Grundsätze für die "Reparatur" von Kommunikation entdeckt

Alle 90 Sekunden eine Klarstellung

NIJMMEGEN/NL. (hpd/mpg) Wenn Menschen miteinander sprechen, kommt es leicht zu Verständnisproblemen. Manchmal hört man einzelne Worte nicht richtig, ein andermal sind die Zusammenhänge unklar. Oder man ist sich nicht sicher, das Wesentliche verstanden zu haben. Ein Team von Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen hat Mechanismen gefunden, mit denen weltweit Menschen Unklarheiten in Gesprächen aufdecken und die Kommunikation "reparieren".