Religionen

Die Mulberry Street im italienischen Stadtviertel von New York City um 1900

Ein altes, aber nicht minder wichtiges Buch

Bereits seit Jahren war Armin Geus auf der Suche nach einem Exemplar jener deutschen Übersetzung des "Testaments des Abbe Melier" (1664-1729), die 1878 von Anne Knoop in ihrem New Yorker Verlag erschien und gratis unters Volk gebracht wurde. Durch einen Hinweis erlangte Geus Kenntnis eines solchen Werkes im Buchhandel.

Von Benedikt XVI abgesegnet – verheiratete katholische Priester

Die katholische Kirche verliert in den meisten Ländern Gläubige. Gründe dafür sind Missbrauchs- und Spendenskandale sowie die weltfremden Kirchenregeln. Eine Erneuerung der Kirche wird von zahlreichen bekannten Bischöfen, Frauengruppen und Gläubigen in aller Welt gefordert. Doch das Beispiel des Streites um die Aufrechterhaltung des Zölibates und das Vorhandensein verheirateter Priester zeigen, dass es Veränderungen und Ausnahmen in der katholischen Kirche nur geben kann, wenn keine weitreichenden Reformen drohen.

Das Podium bei der Veranstaltung "Islam & Europa"

Atheismus: eine größere Bedrohung als der Islam

Am 22. Oktober 2019 fand im feinen Berliner "Hotel Adlon" eine Veranstaltung der islamischen Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat statt. Nach Grußworten von Bundestagsabgeordneten und einem Staatsminister bezeichnete deren "Papst" den Atheismus als größte Bedrohung für die westliche Kultur. Das ließ das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) aufhorchen. Es stellte eine Anfrage ans Auswärtige Amt, die Antwort wurde nun veröffentlicht.

Rathaus Bremen

PIKS, das "Projekt in Kirche und Schule"

Eine Vorlage, die den Deputierten für Bildung der bremischen Bürgerschaft von der Verwaltung vorgelegt wurde, basiert auf einer Anfrage der CDU-Abgeordneten Averwerser zur Zusammenarbeit des Projekts "PIKS" der Evangelischen Kirche in Bremen mit den Schulen. Die Deputation soll die entsprechende Vorlage in Ihrer Sitzung am 19. Februar zur Kenntnis nehmen und durchwinken.

Chur im Jahr 1655

Stelle frei: Exorzist für das Bistum Chur gesucht

Einer der bekanntesten Exorzisten Europas, der Schweizer Christoph Casetti, ist verstorben. Doch der Glaube an Dämonen und Besessenheit lebt weiter. Bischofsvikar Casetti, der am 9. Februar verstarb, war seit 1982 für das Bistum Chur tätig und trieb dort seit 2014 den Teufel aus. Momentan ist die Stelle des Exorzisten vakant, wie der Medienbeauftragte des Bistums mitteilt.

Alles bleibt beim Alten

Papst Franziskus, von vielen erwartungsvoll als modernerer Mann und Erneuerer der katholischen Kirche begrüßt, hat mit seinem posynodalen apostolischen Schreiben "Geliebtes Amazonien" jegliche Hoffnung auf eine Anpassung der Kirche an heutige Zeiten zerstört.

Landesgerichtsgebäude Krems

Tod einer 13-Jährigen durch naives Gottvertrauen

Gestern wurden in Österreich evangelikale Eltern wegen Vernachlässigung verurteilt. Ihre Tochter verstarb an einer chronischen Krankheit, da die Eltern dem Mädchen die Behandlung verweigerten. Sie gingen davon aus, dass es allein "Gottes Wille" sei, ob das Kind überleben würde.