Islam

Noch ein paar Worte zur Moscheensteuer...

Gerade noch rechtzeitig zum Fest der 'Liebe' macht wieder einmal der Vorschlag einer staatlich eingetriebenen Steuer auf Islamgläubigkeit die Runde – zwecks einer Finanzierung von Moscheen unabhängig von ausländischen Quellen. Das würde einem säkularen Staat nicht gerecht. Ein Kommentar von Hans Trutnau.

Indonesien startet Ketzerei-App

Indonesische Strafverfolgungsbehörden haben eine App veröffentlicht, die es nun jedem Handybesitzer ermöglichen soll, "fehlgeleitete" religiöse Aktivitäten mit wenigen Klicks den Strafverfolgungsbehörden zu melden. Menschenrechtsaktivisten kritisieren die App.

Berliner Neutralitätsgesetz nicht verfassungswidrig

Am Dienstag letzter Woche hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entscheiden, dass einer Lehrerin fast 6.000 Euro (eineinhalb Monatsgehälter) Entschädigung zustehen. Die Frau hatte geklagt, weil sie wegen ihres Kopftuches nicht als Lehrerin arbeiten durfte. Zum Ergebnis dieses Rechtsstreites hat die Initiative Pro-Neutralitätsgesetz eine Stellungnahme veröffentlicht.

Symbolbild

Mit dem Kopftuch experimentiert frau nicht!

Die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen. Das, was Kinder – eine äußerst vulnerable Menschengruppe – im jungen Alter in der Schule lernen, prägt sie ein Leben lang. Darüber müssen wir heute nicht mehr diskutieren. Schaue ich aber genauer hin, was heutzutage teilweise unseren Kindern in der Schule vermittelt wird, bin ich regelrecht bestürzt.

Die Kritik des Islam und die Ignoranz der Linken

Der Journalist Samuel Schirmbeck fordert in seinen beiden Büchern "Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen" und "Gefährliche Toleranz" zu mehr Kritik am Islam auf, wobei insbesondere Ignoranz der Linken und ihre falsche Toleranz beklagt werden. Der Autor verschenkt indessen ein wichtiges Thema, hat doch Islamkritik nicht notwendigerweise etwas mit Muslimenfeindlichkeit zu tun, gleichwohl bedarf es hier doch einer differenzierteren und sachkundigeren Erörterung von komplexen gesellschaftlichen Phänomenen.

Hat es doch etwas mit dem Islam zu tun?

Im Rahmen der "Säkularen Woche der Menschenrechte" in Berlin berichteten Geflüchtete aus verschiedenen islamischen Ländern am Freitag von ihren Erfahrungen. Unter dem Titel "Islam und Menschenrechte – verschiedene Kulturen, die gleichen Probleme?" sprachen sie mit Islamkritiker Hamed Abdel-Samad und Moderatorin Angelika Kallwass über die gefährliche Lage, in der sich Atheisten dort befinden. Auch die Rolle der Frau, kritisches Denken und die deutsche Asylpolitik wurden thematisiert. Veranstaltet wurde der Abend von der Säkularen Flüchtlingshilfe.

Der Mörder lebe hoch

Aasiya Noreen – auch bekannt als Asia Bibi – war im mehrheitlich muslimischen Pakistan vor 8 Jahren wegen Blasphemie zum Tode verurteilt worden. Heute wurde bekannt, dass das oberste Gericht in Pakistan das Urteil gegen Bibi aufgehoben hat. Doch nach ihrer Freilassung muss sie nun damit rechnen, einem Lynchmord zum Opfer zu fallen, denn islamistisches Denken ist in Pakistan weit verbreitet. Ein Politiker, der sich für Bibi eingesetzt hatte, wurde 2011 ermordet. Sein Mörder wird in Pakistan heute als Märtyrer verehrt.