Katholische Kirche

Screenshot aus dem Kampagnenvideo

Zu jeder Zahl gehört ein Gesicht

Der Bund für Geistesfreiheit (bfg) hat gestern die Kampagne "Zahlengesichter" gestartet. Mit der Kampagne und einer Petition soll die Aufklärung und Prävention von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker in der katholischen Kirche thematisiert werden.

Marin Luther: Besonders beliebt als Playmobilmännchen

Evangelische Kirche ruft zum "Lügen-Fasten" auf

Die diesjährige Fastenkampagne der evangelischen Kirche ruft zur gemeinsamen Wahrheitssuche und zum Lügenverzicht auf. Ein interessanter Ansatz, wenn das eigene Konzept bekanntermaßen auf Glauben und nicht auf Wissen beruht. Auch von katholischer Seite gab es schon ähnliche Forderungen, die nüchtern betrachtet doch reichlich absurd erscheinen.

"Es war doch nur Blümchensex"

Bei der Anhörung zum Strafmaß im Fall des wegen Kindesmissbrauchs schuldig gesprochenen australischen Kardinals Pell verwies der Verteidiger des Kardinals darauf, dass es sich nur um Blümchensex gehandelt habe. Richter und Medien zeigten sich empört. Inzwischen entschuldigte sich der Verteidiger für seine Wortwahl.

Archaeopteryx bavarica im Münchner Paläontologischen Museum

Lästiges Erbe?

In der Romantik suchten Pfarrer gerne in Steinbrüchen nach Fossilien als Beweise für Gottes wundersame Schöpfung. Dabei trugen sie naturkundliche Sammlungen zusammen, die durch Schenkung oder Erbfall häufig in den Besitz der Kirche übergingen.

Rotlichtviertel

Die Huren der Heiligen

Das Spätmittelalter war eine Zeit, in der katholische Amtsträger im Einklang mit der Kirche Prostituierte zu Kirchenfesten wie Taufen und Hochzeiten einluden, eigene Bordelle betrieben und ganze Rotlichtbezirke bauen ließen. Nur wenige Jahrzehnte später, zu Beginn der Frühen Neuzeit, wurde die Prostitution verboten, Prostituierte gefoltert und ermordet. 

Finanzchef des Vatikans wegen Kindesmissbrauchs verurteilt

Gerade erst hat die Anti-Missbrauchskonferenz im Vatikan ihre Pforten geschlossen, da verkündet die australische Justiz, dass einer der ranghöchsten vatikanischen Kardinäle wegen Missbrauchs verurteilt wurde. Der Schuldspruch gegen Kardinal Pell erging bereits im Dezember. Doch wegen einer Nachrichtensperre durften die Medien bislang nicht darüber berichten.

I fly fleischfrei

Bischof Schwaderlapp ist ein bisschen empört. Überall ist zu hören, der Zölibat solle auf den Prüfstand, er sei nicht mehr zeitgemäß. Dass das den Bischof hart trifft, ist verständlich, lebt er doch sein Leben in der Vorstellung, es gebe da einen lieben Gott, und diesem lieben Gott sei es irgendwie von Nutzen, wenn der Weihbischof sein Geschlechtsteil für sich behält.