Religionen

Gunnar Schedel (Alibri Verlag), Herbert Steffen (Gründer der Giordano-Bruno-Stiftung), Helge Nyncke (Illustrator) und Michael Schmidt-Salomon (Autor) feiern 2006 die erfolgreiche Rettung des kleinen Ferkels.

Vor zehn Jahren wurde "amtlich bestätigt", dass auch Kinder über Religion lachen dürfen

Die Rettung des kleinen Ferkels

Am 6. März 2008 entschied die Bundesprüfstelle über den Antrag des Bundesfamilienministeriums, das religionskritische Kinderbuch "Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel" auf den "Index für jugendgefährdende Medien" zu setzen. Hätte der ministerielle Antrag Erfolg gehabt, wäre das "kleine Ferkel" als das wohl erste "Kinderbuch ab 18" in die Geschichte eingegangen. Zum 10-jährigen Jubiläum der "Ferkelrettung" erscheint nun im Alibri Verlag ein Buch, das den "großen Streit um das kleine Ferkel" dokumentiert.

Alexander Michael Stier vor der Christophorus-Grundschule

Causa Christophorus

Ein Vater kämpft für seine Tochter

Der hpd berichtete bereits über den Fall von Alex Stier und seiner kleinen Tochter, für die der couragierte Vater nur wollte, dass sie in der Schule vor Religion geschützt wird. Kein Problem? Nicht in Hambach, einem erzkatholischen Dorf an der Bergstraße. Dieser Fall ist nun am Wochenende eskaliert und führte zu einem unverhältnismäßigen Polizeieinsatz. Ein persönlicher Erfahrungsbericht unseres Autors Bernd Kammermeier versucht Licht in die "Causa Christophorus" zu bringen.

Hexenjagd in Hambach?

Unliebsamer Atheist in Psychiatrie verbracht

Im hessischen Hambach fordert der Vater einer Schülerin, dass seine Tochter in der staatlichen Grundschule der Stadt von religiöser Indoktrinierung unbehelligt bleibt. Die Vehemenz seiner Ablehnung jeglicher religiöser Indoktrinierung führte im Verlauf der letzten Wochen zu Auseinandersetzungen mit einigen erzürnten Eltern und brachte ihm am Wochenende die polizeiliche Verbringung in eine Psychiatrie ein. Die dortigen Ärzte bestätigten dem Vater jedoch geistige Gesundheit und entließen ihn umgehend nach Hause.

Dr. Lale Akgün

Ein Gespräch mit Lale Akgün zur Debatte um das Berliner Neutralitätsgesetz

"Das Kopftuch ist kein unveränderliches körperliches Zeichen"

Als das Berliner Neutralitätsgesetz in Kraft gesetzt wurde, galt es gerade in säkularen Kreisen als wegweisend. Denn es verteidigte die Neutralität des Staates im weltanschaulichen Bereich und behandelte alle Religionen gleich. Damit unterschied es sich grundlegend von ähnlichen Gesetzen anderer Bundesländer, die sich einseitig auf den Islam bezogen und christliche Symbole unberücksichtigt gelassen hatten.

Alexander Michael Stier vor der Christophorus-Grundschule

Streit um die Christophorus-Schule in Hambach

Wo Jesus die Kinder begrüßt

Die Wand der Hambacher Christophorus-Grundschule schmückt ein riesiger Heiliger, auf dessen linker Schulter das Jesus-Kind sitzt, das zudem eine Art kreuzgekrönten Reichsapfel in der Hand hält. Unter anderem gegen dieses Wandbild kämpft der Vater einer Sechsjährigen, die in diese Schule geht. Der hpd sprach mit dem Vater, Alexander Michael Stier, über seine Beweggründe.

Art. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Haben die Menschenrechte biblische Wurzeln?

Immer wieder wird von religiöser Seite behauptet, dass die "Zehn Gebote" oder die in der Bibel verkündete "Gottesebenbildlichkeit" des Menschen die Wurzeln der Menschenrechte seien. Tatsächlich sind die "Zehn Gebote" Befehle Gottes, bzw. der Priesterschaft, zur Errichtung einer hierarchischen Ordnung, zur Beschränkung der individuellen Freiheit und auch zur Aufstellung ethischer Verhaltensregeln.

Schulhof

Offener Brief an Malte Lehming

Der Journalist kennt die Schulwirklichkeit nicht

Ein Artikel im Berliner Tagesspiegel stellt die Rechtslage in Sachen Berliner Neutralitätsgesetz nicht nur schief und verzerrt dar, sondern fällt auch durch einen Mangel an Kenntnis der Schulpraxis auf. Zudem beleidigt er die Mitglieder der Initiative "Pro Berliner Neutralitätsgesetz" und unterstellt ihnen, ihr eigenes Wertesystem über das der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stellen.