In einem stimme ich Ihnen vollkommen zu, das Hin und Her ist überflüssig, da Sie rein ideologisch argumentieren und ich bei Ihnen lediglich die Propaganda-Kette der Trans-Aktivisten finde.
Generell zu Ihren Studien. Die Trans-Lobby hat über Jahre behauptet es gäbe eine Evidenz über die Sinnhaftigkeit von Trans-OP's. Es wurden Studien über Studien aufgeführt die alle methodisch katastrophal waren und von der Datenmenge eher irreführend als zielführend waren. Der Loss von Probanden war so hoch, dass es ein Witz war, diese Studien als Referenz zu nutzen.
Die WPATH-Files haben bewiesen, dass nichts an der sog. Trans-Care wissenschaftlich fundiert war. Die Schließung der Tavistock and Portman NHS Foundation Trust nach Veröffentlichung der Cass-Reviews hat gezeigt, wie glaubwürdig die Behandlungsmethoden in der Trans-Industrie sind. Sabine Maur von der Bundespsychotherapeutenkammer musste zurücktreten, nachdem sie einem Fachgremium die Falschdeklaration von transidenten Patienten empfohlen hat.
Die Studie des schwedischen Karolinska Institutes hat gezeigt, dass die sog. Trans-Care alles andere als Care ist. Über die Hälfte der angeschriebenen Probanden der JAMA-Surgery-Studie antworteten nicht. Was eher auf eine Regret-Rate von über 50% bei Brustamputationen schließen lässt. Und es wurden nur Erwachsene befragt, was ebenfalls die Aussagefähigkeit enorm reduziert.
Sie müssen entschuldigen, dass ich Ihren trans-freundlichen "Studien" mit hohem Misstrauen begegne. Mir kommt es eher so vor, als versuchten Sie durch Zahlentricksereien das Offensichtliche zu verschleiern. Ich halte Sie für unredlich und unwissenschaftlich.
Selbst, wenn wir keine repräsentativen Daten aus Gefängnissen erhalten, so lässt sich eindeutig eine starke Tendenz erkennen. Und zwar, dass transidente Männer für Frauen und Kinder nicht weniger gefährlich sind als normale Männer. Die Anzahl von Männern in Gefängnissen lässt Rückschlüsse über die Gewaltrate von Männern zu. Gleiches gilt für transidente Männer. Wer das zu vertuschen versucht, und das tun Sie, riskiert für seine Ideologie die Gefährdung von Frauen und Männern.
Das gleiche gilt für Ihre Sportstudien, mit denen Sie verzweifelt mit aller Kraft die Unterlegenheit von Männern im Frauensport beweisen wollen. Es ist lachhaft. Vor allem, weil wir hunderte Männer auf ersten Plätzen im Frauensport haben. Es ist ganz offensichtlich, Studien ersetzen weder Logik noch Intelligenz.
Es gibt kein cis Geschlecht, weil es keine Gleichrangigkeit von Männern und Frauen unterhalb des Begriffes Frau gibt. Frauen sind eine Kategorie und Männer eine andere. Transidente Männer sind eine Untergruppe der Männer. Das ist wissenschaftlich fundiert und logisch. Wenn Soziologen eine unsinnige und falsche Kategorisierung einbringen wollen, muss man das gesamtgesellschaftlich nicht mittragen, wenn es zu eminenten Widersprüchen führt. Und das tut es.
Und schließlich zu dem größten Fehlschluss überhaupt:
„Nur folgt aus diesem biologischen Befund eben nicht die soziale Dimension: weder der Umgang im Alltag, noch eine irgendwie geartete Zwangsläufigkeit im Verhalten. Mein Anliegen war nie, die Biologie umzuschreiben. Es war: Im Alltag wird Geschlecht nach Augenschein verhandelt, nicht nach Karyotyp. Manche Menschen kommen mit dem ihnen zugewiesenen, nach biologischem Augenschein beurteilten sozialen Geschlecht nicht klar. Du hältst diese soziale Ebene für eine Erfindung, ich für die erlebte Realität, in der wir uns alle täglich bewegen. An dieser Stelle reden wir aneinander vorbei, und das löst kein weiterer Thread."
Als Frau bin ich mir jeden Tag meines Lebens über die soziale Ebene von Geschlecht bewusst. Dann, wenn ich am Bahnhof für eine Hure gehalten werde, wenn ich nach 22 Uhr dort an einem Stand auf meine Bahn warte. Wenn mich Männer angegrabscht und belästigt haben. Wenn ich mir Sorgen gemacht habe, ob Tampons und Binden stark genug für die Menstruation sind und ob das Ausbleiben ein Hinweis darauf ist, dass meine gesamte Lebensplanung von einem auf den anderen Moment vollkommen dahin ist.
Männer wie Sie haben schon immer dem Geschlecht Rollen zugewiesen und sie machen es noch immer. Frauen haben sich hübsch zu machen und mit trippelnden Schrittchen zu gehen. Sonst sind sie keine Frauen. Männer dürfen nicht weich und nachgiebig sein, sonst sind es keine Männer. Sie sind in Ihrer Argumentation ein Sexist, der Sexisten unterstützt.
Feministinnen haben sich schon immer gegen sexistische Stereotypen gewehrt. Sie haben durchgesetzt, in allen Berufen tätig sein zu dürfen und Hosen ebenso selbstverständlich tragen zu können wie kurzes Haar und Muskeln. Sie haben nichts davon geschafft. Sie setzen sich dafür ein, dass die Stereotypen das Geschlecht bestimmen. Sie nennen es das "soziale" aber es ist nichts anderes als der gute alte Sexismus vergangener Jahrhunderte.
Ihre Argumentation ist eine durch und durch biologistische, die das Frausein auf alte sexistische Stereotypen festnagelt. Für Männer. Damit Männer auf die Intimsphären von Frauen und Kindern Zugriff erhalten. Ihr angeblich „soziales" Geschlecht ist ein Dinosaurier einer beinahe überwunden geglaubten frauenverachtenden und -hassenden Epoche. Dort wo Feministinnen durch ihren Kampf die alten Kamellen zurückgedrängt haben, kommen Sie daher und wollen Männern wieder zu ihrer „angestammten" Macht über Frauen verhelfen indem sie das Frau-sein auf Stereotypen reduzieren. So einfach ist Ihre Position auf einen Punkt gebracht.

Und damit sollten wir es tatsächlich belassen, denn Ihre Ideologie lässt sich nicht durch Logik überzeugen.

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