OK, zum Abschluss:
Du kannst auch gerne einen anderen Begriff nutzen, aber single sex space ist der Begriff der es am sachlich richtigsten beschreibt.
Denn es geht eben in den strittigen Fällen gerade nicht um die Identität, und einen deutschen Begriff haben wir dafür nicht.
---Du sprichst damit der Geschlechtsidentität jede Relevanz ab, auch dann, wenn der amtliche Eintrag, das Recht und die Person selbst etwas anderes sagen.---
Ist so nicht richtig, aber in einigen Fällen wie dem Saunabund tut es auch der Gesetzgeber und ich sehe da die Analogie zu einem Fitnessstudio. Auch im Sport geht es ja um single sex spaces.
Männliche Anatomie ist nunmal anders, selbst wenn sie operativ geändert wurde.
Die Betreffende kann ja gar nicht entsprechend ihrer Anatomie trainieren, auch wenn das wahrwscheinlich weniger relevant ist.
Dazu kommt, wenn man nicht duschen und sich umziehen will gibt es ja noch weniger Grund unbedingt in ein reines Frauengym zu wollen, da sie ja in einem gemischten gar nicht auffällt.
Aber das klären nicht wir, sondern das Gericht.
Als letztes: Sie unterstellen mir, der Geschlechtsidentität jede Relevanz abzusprechen.
Das ist falsch, es gibt Bereiche wo ich das tue.
Wie Sport.
Historisch gesehen waren alle Frauenrechte sex-based, und es gibt Bereiche wo das immer noch so sein sollte.