Till Amelung ist eine Frau auf anabol-androgenen Steroiden, die anders als das Äquivalent bei Männern (Östrogen) enorm potent sind bei entsprechenden Dosierungen und Respondern, und binnen Wochen zu ersten Anzeichen von Virilisierung führen können.
Ansonsten wird zur Performance "als Mann" auf ausschließlich sexistische Stereotype zurückgegriffen, die wir längst überwunden glaubten.
Kurze Haare, Bart (soviel eben wachsen mag, zum Rauschebart reichts selten), Männerfarbwahl bei der geschlechterrollen-konformen möglichst maskulinen Männer-Kleidung etc.
Auf einen gestählten Körper wird meist verzichtet, da der viel Arbeit in der Anschaffung und Haltung macht. Viele Transmänner neigen meiner Beobachtung nach stattdessen zum Fettansatz oder behalten ihre adrogyne Figur bei, die sie schon als Frau hatten.
Hier wird enorm viel Potenzial verschenkt, um als "Männer durchzugehen", denn eine ausgeprägte und für naturale Frauen niemals erreichbare Muskulatur assoziieren wir alle mit einem Mann.
Stattdessen werden von einigen Transmännern risikoreiche und folgenschwere invasive chirurgische Interventionen bevorzugt - von der doppelten Mastektomie bis zum Penoid.
Dabei würde der weibliche Busen unter Testosteron-Beschuss ordentlich schrumpfen, würden sie mal ein bisschen männliches Bodybuilding betreiben und könnten sich ggfl diese OPs sparen bis sie älter und reifer sind für die Entscheidung zugunsten extremer, irreversibler, lebensverändernder Interventionen, die viele von ihnen irgendwann zumindest in Teilen bereuen. Nicht zuletzt, weil sie mit schwerwiegenden Funktionsstörungen und gesundheitlichen Problemen einher gehen (insbesondere das Penoid)
Zugegeben, haben sogenannte Transmänner ein viel kleineres Repertoire an Stereotypen zur Verfügung und benötigen diese auch nicht zwingend, dank der Schlagkraft des männlichen Sexualhormons.
Und ich bin froh, dass man sie wenigstens nicht als Transfluenzer Fußball gucken, Bier trinken, rauchen und rülpsen sieht zur Bestätigung ihrer Männlichkeit.
Zugegeben² sind mir "Transmänner" auch deutlich sympathischer bzw unwichtiger als "Transfrauen", Gründe sind bekannt.
Sie machen weder in Umkleiden, Gefängnissen, Männer-Häusern oder im Sport Probleme und nerven auch nicht mit ihrem irrwitzigen Fetischverhalten herum wie viele "Transfrauen" des autogynophilen Typus.
Was passiert eigentlich, wenn eine Transfrau mal gar keinen Bock auf die Anwendung des ganzen Arsenals an sexistischen Geschlechterrollenstereotypen hat und einfach weiter ihr-sein Ding macht?
Also kein Makeup (wie viele Frauen) und keine pornofizierte Kleidung (wie die meisten Frauen außerhalb der Prostitution), kurze Haare wegen der Pflegeleichtigkeit (wie viele Frauen) und weiterhin gerne Fußball mit Kumpels guckt, Bier dazu trinkt und dabei breitbeinig dasitzt, statt graziös wie eine Lady mit übergeschlagenen Beinen? Letzteres tun Frauen alles ebenso, wenn auch selten alles zusammen wie viele Männer :D
Großer Mist dann, nicht wahr?
Transpersonen und insbesondere die männlichen sind zwingend auf regressive/reaktionäre, frauenverachtende, sexistische Stereotype angewiesen, um halbwegs (meist nicht wirklich) als Frauen zu "passen".
Man kann fast verstehen, wenn einige lieber die nichtbinäre Route fahren - wenigstens ist das in sich stimmiger, gesundheits-protektiver sowieso und gesellschaft wäre es auch weithin akteptiert, wenn sie nicht gleichzeitig die Biologie ausschalten wollen würden und jede Menge Drama machen, das alle nervt.
Dann wäre es eben einfach nur noch bei den meisten eine Jugendkultur wie früher punk, gothic, emo und so weiter. Leider ging die Harmlosigkeit von Jugendkulturen flöten, als erwachsene, männliche Aktivisten mit Spezialinteressen junge Menschen einfingen und sich gleichzeitig Genderideologie und linke Identitätspolitik breit machten.
Nun haben wir den Salat, aber ich hoffe, über die Zeit wird das ganze Transkonzept durch sich häufende Schadensberichte in Klageverfahren so unattraktiv für die Jugend und progressive Münchhausen-Mütter, dass es - wie früher - nur noch für eine superkleine Minderheit eine Option darstellt.
Und der Rest an Patienten, die ernsthaft leiden und ihren Körper ablehnen, evidenzbasierte Behandlungsoptionen erhalten, die wir bereits seit Jahrzehnten erfolgreich bei einer Vielzahl psychischer Störungen anwenden, wo Körperdysmorphie, Selbsthass etc zum Krankheitsbild gehören.
Is jetzt bisschen lang geworden, war gar nicht meine Absicht :/