Wir können also feststellen:
Mit Schaum vorm Mund kann man zwar vom Blatt ablesen, aber nicht mehr richtig rechnen.
Wir haben bundesweit nicht 40% AfD-Wähler:innen, sondern ca. 28%.
Wenn sich die 40% auf Sachsen-Anhalt beziehen, könnte man die Zahlen überhaupt nicht in einen Topf werfen.
Es dürfte wohl gemeint gewesen sein, dass 40% der AfD-Wähler:innen keine AfD-Regierung wollen. Also 67% aller Deutschen nicht und selbst von den AfD-Wähler:innen 40 % nicht.
Nur so würde die ganze Rechnerei überhaupt Sinn ergeben.
Diese Zahlen vorausgesetzt, würden die 60 Prozent der derzeit ca. 28 Prozent gesamtdeutschen AfD-Wähler:innen, die eine solche Regierung befürworten, einen Anteil von 16,8 Prozent am bundesdeutschen Wahlvolk ausmachen.
33% Zustimmung von allen Deutschen zu einer AfD-geführten Landesregierung sind ja der maximal mögliche Wert.
Wobei hier korrekt nicht von Zustimmung, sondern von Nichtablehnung zu sprechen ist.
Inwieweit die 33% der Deutschen, die eine solche Landesregierung nicht ablehnen, sich nochmals in "Zustimmung", "unentschieden" und "Weiß nicht/keine Angabe" unterteilen, wurde oben nicht aufgeführt.
Fraglich ist hier einzig nur noch, wie sich die übrigen 16,2 der AfD-Nichtwähler:innen, die eine AfD-Regierung nicht ablehnen, auf die genannten Gruppen "Zustimmung", "unentschieden" und "Weiß nicht/keine Angabe" verteilen.
Zieht man wiederum die 98 Prozent Zustimmung der AfD-Wähler:innen vom Tagesschau-Diagramm zur Berechnung heran, käme eine AfD-Regierung (aus ihrer eigenen Wählerschaft heraus) auf einen Anteil von 27,44 Prozent Zustimmung in der Gesamtbevölkerung.