Digitales Leben

Wie funktioniert die Welt der Wikipedia?

Was wissen wir über den Klimawandel? Stephen Fry – wer war das doch gleich? Und was genau sind eigentlich Staatsleistungen? Die Antworten finden wir mit wenigen Klicks in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. All das ist nur durch das Engagement und Knowhow von vielen Aktivistinnen und Aktivisten möglich. Eine von ihnen ist Annika Harrison. Im Hauptberuf Englisch- und Geschichtslehrerin, engagiert sich die 29-Jährige seit zwei Jahren bei den "Guerilla Skeptics on Wikipedia", einer internationalen Initiative mit dem Ziel, Informationen zu Wissenschaft und kritischem Denken in der Online-Enzyklopädie verfügbar zu machen. Nicht selten bekommt sie es dabei mit Trollen, Edit Wars und Verschwörungstheorien zu tun.

Plädoyer für digitale Menschenrechte

Vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, verabschiedete die UN-Generalversammlung in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Die digitale Revolution lag damals noch in weiter Ferne. Pünktlich zum 70. Jahrestag hat die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) nun Vorschläge für eine Charta digitaler Grundrechte bei den Vereinten Nationen eingereicht.

Der Autor am Rednerpult

Müdigkeit und digitale Selbstbestimmung

Ende April lud die Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg zu einer Tagung ein, die sich mit Themen der Digitalen Selbstbestimmung auseinandersetzte. Der hpd veröffentlicht den Bericht, der bereits vor drei Wochen auf der Webseite der Akademie erschienen ist, wegen seiner Relevanz ebenfalls.

Das letzte Porträt von Alexander von Humboldt von Julius Schrader (1859). Im Hintergrund der Chimborazo.

Humboldt im Netz

In einem gemeinsamen Projekt haben die Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz und die Universität Potsdam drei Jahre lang die Amerikanischen Reisetagebücher des Wissenschaftlers Alexander von Humboldt erschlossen und digitalisiert. Nun können Humboldts Beobachtungen weltweit erforscht werden.

vor der neuen BND-Zentrale in Berlin

Unabhängige Aufsicht über Staats- und Verfassungsschutz gefordert

BERLIN. (hpd/dim) Angesichts der gewachsenen Bedeutung heimlicher Überwachungsmaßnahmen zur Terrorismus- und Extremismusbekämpfung und intransparenter Datenverarbeitung im Staats- und Verfassungsschutz fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte mehr Transparenz gegenüber Betroffenen, erweiterte Informationsrechte für die Öffentlichkeit und eine deutliche Stärkung unabhängiger Aufsichtsinstanzen.