Inge Hüsgen

Die Autorin ist die Chefredakteurin des "Skeptiker", der Vierteljahreszeitschrift der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) sowie Redakteurin beim Humanistischen Pressedienst.

Artikel der Autorin

Diskriminierung von Humanisten und Konfessionsfreien

Nur vier Prozent der Weltbevölkerung leben in Gesellschaften mit klarer Trennung von Staat und Politik sowie ohne Diskriminierung von Humanisten oder Konfessionsfreien. 70 Prozent leben dagegen in Staaten, die Religions- und Glaubensfreiheit unterdrücken. Zu dieser alarmierenden Feststellung kommt der jetzt veröffentlichte "Freedom of Thought Report 2022".

Skeptiker 4/2022 erschienen

Ist Akupunktur die neue Homöopathie? Auf den ersten Blick mag das seltsam klingen: bei der einen Methode kommen schließlich Zuckerkügelchen zum Einsatz, bei der anderen werden Nadeln in die Haut gestochen. Dennoch legt hpd-Autor Udo Endruscheit in der neuen Ausgabe des Skeptiker deutliche Parallelen zwischen diesen Therapieformen offen.

Die wirtschaftlichen Folgen von Long Covid

Im dritten Jahr der Pandemie rücken allmählich die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen von Long Covid in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Symptome sind vielfältig und bedeuten für die Betroffenen erhebliche Einschränkungen und lange Krankheitszeiten bei Erwerbstätigen.

Malta

Lockert Malta sein strenges Abtreibungsgesetz?

Malta diskutiert einen Gesetzentwurf zur Lockerung des strengen Abtreibungsgesetzes. Das Land hat von allen EU-Staaten die strengsten Gesetze gegen Schwangerschaftsabbruch. Die Debatte war aufgeflammt, nachdem im Juni eine amerikanische Touristin trotz lebensbedrohlicher Komplikationen in Malta keine Abtreibung vornehmen lassen durfte.

Auswärtiges Amt, Berlin

Auswärtiges Amt streicht Gelder für Religionskonferenz

Drei Jahre lang kassierte die "Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft" Gelder vom Staat, nun hat das Auswärtige Amt die Fördermittel gestrichen. Die Stiftung hielt zwischen 2019 und 2021 im Auftrag des Referats "Religion und Außenpolitik" der Behörde mehrere Konferenzen mit Vertretern verschiedener Religionen ab.

Kirche in Manhattan

USA: Beichtgeheimnis als Täterschutz

Die Beichte gilt gemeinhin als Raum, in dem Täter über begangene Verbrechen sprechen können, ohne Polizei oder Staatsanwaltschaft zu fürchten. Wenn das Gesetz Priester nicht verpflichtet, die Behörden über derartige Geständnisse zu informieren, bleiben Taten wie sexueller Kindesmissbrauch lange unentdeckt. Deshalb versuchen US-amerikanische Politikerinnen und Politiker seit Jahren, neue Gesetze einzuführen, um diesem impliziten Täterschutz einen Riegel vorzuschieben.

Bern

Die Schweiz wird mit jeder Generation säkularer

Die Schweizerinnen und Schweizer sind heute religiös weniger gebunden als noch vor zehn Jahren. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits seit Längerem zu beobachten ist. Neben dem Glauben und der religiösen Praxis schwindet auch die Bindung an die christlichen Kirchen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie, die das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) gemeinsam mit den Universitäten Lausanne und Luzern veröffentlicht hat.

Skeptiker 3/2022 erschienen

Donald Trump machte es vor: "Ich habe viel über Covid gelernt", twitterte er nach seiner überstandenen Corona-Infekion im Oktober 2020, "Ich habe es gelernt, indem ich wirklich zur Schule gegangen bin. Das ist die echte Schule, dies ist nicht die 'Lasst-uns-die Bücher-lesen-Schule'." Mit solchen Sprüchen steht der ehemalige US-Präsident nicht allein.