Katholische Kirche

Coronavirus: Lourdes schließt Bäder

Nachdem die Gläubigen mehrerer europäischer Länder wegen des Coronavirus seit vergangener Woche bereits auf Weihwasser in Kirchen verzichten müssen, trifft es wundergläubige katholische Christen nun noch härter: Der Wallfahrtsort Lourdes hat seine Bäder geschlossen.

"Die Lange Bank des Missbrauchsskandals"

Die katholische Kirche schiebt die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals auf die lange Bank

Seit gestern tagt in Mainz die Deutsche Bischofskonferenz. Auch der Missbrauch in der katholischen Kirche soll dort erneut Thema sein, dessen Aufarbeitung und die Entschädigung der Opfer die Kirche entgegen der Beteuerungen ihres Missbrauchsbeauftragten "auf die lange Bank schiebt". Aktionskünstler David Farago von der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) hat aus diesem Bild eine Kunstinstallation gemacht, die noch bis Donnerstag in der Stadt zu sehen ist.

Von Benedikt XVI abgesegnet – verheiratete katholische Priester

Die katholische Kirche verliert in den meisten Ländern Gläubige. Gründe dafür sind Missbrauchs- und Spendenskandale sowie die weltfremden Kirchenregeln. Eine Erneuerung der Kirche wird von zahlreichen bekannten Bischöfen, Frauengruppen und Gläubigen in aller Welt gefordert. Doch das Beispiel des Streites um die Aufrechterhaltung des Zölibates und das Vorhandensein verheirateter Priester zeigen, dass es Veränderungen und Ausnahmen in der katholischen Kirche nur geben kann, wenn keine weitreichenden Reformen drohen.

Chur im Jahr 1655

Stelle frei: Exorzist für das Bistum Chur gesucht

Einer der bekanntesten Exorzisten Europas, der Schweizer Christoph Casetti, ist verstorben. Doch der Glaube an Dämonen und Besessenheit lebt weiter. Bischofsvikar Casetti, der am 9. Februar verstarb, war seit 1982 für das Bistum Chur tätig und trieb dort seit 2014 den Teufel aus. Momentan ist die Stelle des Exorzisten vakant, wie der Medienbeauftragte des Bistums mitteilt.