Wissenschaft

Straße in Pompeji

Renaissance 2.0: Wie Wissenschaftler die letzte antike Bibliothek entziffern wollen

Vor genau 1.940 Jahren begrub der Vesuv die antiken Städte Pompeji und Herculaneum unter einer viele Meter dicken Schicht aus Asche und Gestein. Die Tragödie ist ein archäologischer Glücksfall, denn so wurde vieles konserviert, was andernorts verloren gegangen ist. So auch die Schriftensammlung einer Villa, die man mit einem neuartigen Verfahren unter Einsatz künstlicher Intelligenz nun lesbar machen will.

Eine Anleitung zur zivilisierten Gesprächsführung

Der Philosoph Peter Boghossian und der Mathematiker James Lindsey legen mit "How to Have Impossible Conversations: A Very Practical Guide" eine interessante und nützliche Anleitung zur Gesprächsführung vor. Die Autoren bieten 36 Konversationstechniken mit guten Beispielen und Ratschlägen, um "unmögliche Gespräche" in diesem gesellschaftlichen Klima zu führen.

Skeptiker 3/2019 erschienen

Eine Fläche fast so groß wie das Bundesland Niedersachsen, vollgestellt mit Windrädern, wäre nötig, um den Energiebedarf Deutschlands zur Hälfte durch Windenergie zu decken. Nicht wesentlich besser schneidet die Solarenergie ab. Beide Technologien gelten als Hoffnungsträger für die Energiewende, den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe. Doch sie benötigen enorm große Flächen.

Klimawissenschaftler schlagen Alarm

Der Weltklimarat IPCC zeichnet in seinem gestern veröffentlichten Sonderbericht über den Einfluss des Klimawandels auf Meeres- und Eisregionen ein düsteres Bild der Zukunft. Zeitgleich beschäftigten sich in Deutschland Wissenschaftler auf dem K3-Kongress mit der Frage, wie Politik und Gesellschaft dazu bewegt werden können, sich effektiver für den Klimaschutz einzusetzen.

Weniger Gene für ein Leben im Wasser

Vor etwa 50 Millionen Jahren haben sich Wale und Delfine aus landlebenden Vorfahren entwickelt. Heute verbringen die luftatmenden Säugetiere ihr ganzes Leben im Meer. Dieser Wechsel vom Land zum Wasser war von tiefgreifenden Anpassungen an das Leben im Wasser begleitet. Welche Veränderungen in der DNA diesen Anpassungen zugrunde liegen, ist aber noch weitgehend ungeklärt.

"Es gibt keine Menschenrassen"

Die Einteilung von Menschen in Rassen wird von der modernen Genetik widerlegt. Gegen falsche biologistische Vorstellungen aus unrühmlichen Zeiten der Wissenschaft haben sich deshalb nun explizit deutsche Wissenschaftler in der "Jenaer Erklärung" ausgesprochen.

Reden über den Klimawandel

Der menschengemachte Klimawandel ist eine Tatsache. Doch wie vermittelt man diese Tatsache? Und wie kommt man vom Wissen zum Handeln? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der K3 Kongress zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft, der in der kommenden Woche in Karlsruhe stattfindet.

Wie funktioniert die Welt der Wikipedia?

Was wissen wir über den Klimawandel? Stephen Fry – wer war das doch gleich? Und was genau sind eigentlich Staatsleistungen? Die Antworten finden wir mit wenigen Klicks in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. All das ist nur durch das Engagement und Knowhow von vielen Aktivistinnen und Aktivisten möglich. Eine von ihnen ist Annika Harrison. Im Hauptberuf Englisch- und Geschichtslehrerin, engagiert sich die 29-Jährige seit zwei Jahren bei den "Guerilla Skeptics on Wikipedia", einer internationalen Initiative mit dem Ziel, Informationen zu Wissenschaft und kritischem Denken in der Online-Enzyklopädie verfügbar zu machen. Nicht selten bekommt sie es dabei mit Trollen, Edit Wars und Verschwörungstheorien zu tun.