Henry Burchardt (nicht überprüft)

Fr. 18 Sep 2026 - 22:29

Liebe Humanisten,
ich würde euch die ständige Kritik an der AfD überzeugender abnehmen, wenn ihr
auch Autoren zu Wort kommen ließet, die 1. eine politische Zeitenwende nicht durch Ausgrenzung, sondern durch offene Auseinandersetzung auch mit der AfD für notwendig halten,
2. die zunehmende Militarisierung der deutschen Politik, insbesondere bei SPD und Grünen, mit derselben kritischen Schärfe unter humanistischen Gesichtspunkten untersuchen würdet und
3. euch bemühtet, diese politischen Konflikte auf Augenhöhe und mit erkennbar unterschiedlichen Positionen zu führen.

Die bekannten Argumentationsmuster von Tagesschau, Frankfurter Rundschau oder ZEIT zur AfD brauche ich nicht noch einmal im Humanistischen Pressedienst.

Ich verbinde mit Humanismus jedenfalls auch einen starken friedenshumanistischen Anspruch: Gewaltminimierung, Verständigung, Überwindung von Feindbildern, Abrüstung und den Vorrang ziviler Konfliktlösung.

Dieser Maßstab sollte konsequent gelten: nach innen im Umgang mit politischen Gegnern wie der AfD und nach außen im Umgang mit Russland.

Mein Stichwort dafür wäre: humanistische Deeskalation – gerade dort, wo politische Gegensätze besonders groß sind.

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