Gesundheit

Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Studie zu Spätfolgen der Beschneidung

An der Universität Düsseldorf läuft gerade eine Studie zur Abklärung möglicher psychischer Spätfolgen von Jungenbeschneidung, an der Prof. Matthias Franz und Peter Richter maßgeblich beteiligt sind. Hier werden noch Probanden gesucht.

"Für die Keimzell-Therapie gibt es keinen Grund"

In China wurden 2018 die ersten genetisch veränderten Menschen geboren. Nun diskutieren in Russland Wissenschaftler und Politiker darüber, ob die Genom Editierung menschlicher Embryonen mittels Crispr/Cas9 erlaubt werden soll. Stefan Mundlos hält die Sorge vor einer unkontrollierten Manipulation des menschlichen Erbguts für übertrieben.

"Selbsttötung bleibt eine legitime Option"

Vergangenen Monat veröffentlichte das Christliche Medienmagazin "pro" ein Interview mit Thomas Sitte, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Palliativstiftung. In dem Artikel mit dem Titel "Niemand muss verrecken" warf er der "Sterbehilfe-Lobby" vor, gezielt Ängste zu schüren oder gar Lügen zu verbreiten. Dieter Birnbacher hat für den hpd eine Antwort verfasst.

Hilfe und Konfliktberatung für Suizidwillige

Es wird erwartet, dass der § 217 Strafgesetzbuch ("Förderung der Selbsttötung") so keinen Bestand mehr haben wird. Medizinprofessor Eckhard Nagel, Gegner der Freitodhilfe durch Ärzt_innen, provoziert und schlägt nun polemisch vor, dass sich dafür auch Richter*innen und Geistliche zur Verfügung stellen sollen. Demgegenüber haben sich Humanist*innen mit ihrem seriösen Konzept der Suizidkonfliktberatung wieder in Erinnerung gebracht.

"Die Vermittlung des Eindrucks, Homöopathie sei wirksame Medizin, ist gefährlich"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am 17.09.2019 über eine Videobotschaft mitgeteilt, dass er an der Erstattungsfähigkeit von Homöopathie durch die gesetzlichen Krankenkassen festhalten werde. Das Informationsnetzwerk Homöopathie hat einen offenen Brief an den Bundesgesundheitsminister verfasst, in dem es seine Entscheidung kritisiert. Interessierte haben die Möglichkeit, diesen Brief mitzuzeichnen.