Wissenschaft

Acker-Schmalwand (Arabidopsis thaliana)

Pflanzen vermeiden gefährliche Mutationen

DNA-Mutationen treten nicht so zufällig auf, wie bisher angenommen wurde. Dies zeigen neue Forschungsergebnisse des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen und der University of California Davis in den USA. Die Ergebnisse können unsere Sichtweise der Evolution drastisch verändern. Die Erkenntnisse haben weitreichende Auswirkungen, von besseren Kenntnissen über die Domestizierung von Nutzpflanzen bis hin zu Vorhersagen über die Mutationslandschaft bei Krebserkrankungen.

Wie man Verschwörungstheorien professionell analysiert

Der habilitierte Philosoph Andreas Edmüller liefert in seinem Buch "Verschwörungsspinner oder seriöser Aufklärer. Wie man Verschwörungstheorien professionell analysiert" aufklärerische Untersuchungskriterien zu derartigen Vorstellungen. Das Werk ist wie ein Lehrbuch strukturiert und motiviert zu einer eigenständigen Stoffaneignung. Angesichts der kursierenden Auffassungen, nicht nur im Internet, sind solche aufklärerischen Projekte überaus wichtig.

Die Aliens und der liebe Gott

Mit dem Start des James-Webb-Weltraumteleskops Ende Dezember ist die Suche nach Leben im Weltall wieder einmal ins öffentliche Interesse gerückt. Doch wie wird die Menschheit reagieren, wenn wir tatsächlich auf Außerirdische stoßen? Wie jetzt bekannt wurde, unterstützte die NASA bereits 2015 ein 24-köpfiges Fachteam, das dieser Frage aus theologischer Sicht nachging. Einer von ihnen war der Theologe Andrew Davison, der sich durch einen Erstkontakt mit ET einen Boom religiöser Glaubenslehren in der Bevölkerung erhofft.

Wie es gelingt, weniger Falschmeldungen zu verbreiten

Fake News zu Covid-19 und zum Impfen machen vor allem im Internet die Runde. Forschende der Universität Bremen haben jetzt eine Methode entwickelt, die Nutzer:innen dabei unterstützen soll, weniger Falschmeldungen in den Sozialen Medien zu teilen. Das Prinzip: Wer sieht, dass der Freundeskreis bestimmte Meldungen nicht likt, lässt es auch eher bleiben.

Fakt und Vorurteil

Der in der Skeptikerszene aktive, promovierte Kern- und Teilchenphysiker Holm Gero Hümmler und die Psychologin und Expertin für Esoterik in der Wiener "Bundesstelle für Sektenfragen", Ulrike Schiesser, widmen dieses Buch einer sachlichen Auseinandersetzung mit einem wichtigen, zeitlosen und im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auch sehr aktuellen Thema: Wie umgehen mit Personen mit irrationalen Weltsichten?

Damit die Schulen offen bleiben können

Schulen sollen nicht wieder geschlossen werden – darin sind sich die meisten Politikerinnen und Politiker mit den Fachleuten einig. Um dies trotz weiterhin hoher Inzidenzen und vieler Covid-19-Erkrankungen in der vierten Coronawelle zu gewährleisten, haben Forschende einen Maßnahmenkatalog zur Lufthygiene zusammengestellt, mit dem ein wirksamer Infektionsschutz auch im Klassenzimmer erreicht werden kann.

20 Jahre Zukunfts-Schwurbel

Eines muss man den "Querdenkern" lassen: Beim Ranking der meisten Fehlprognosen ist ihnen ein vorderer Platz sicher. Weder wurde das Internet abgeschaltet, noch sind im September alle Covid-Geimpften verstorben. Beobachter der Szene zählen nicht weniger als 472 falsche Vorhersagen, dem stehen gerade mal 1,5 korrekte Prognosen gegenüber. Doch die alteingesessene Hellseher- und Wahrsagerbranche steht hinsichtlich der Treffsicherheit nicht viel besser da, wie eine Untersuchung der GWUP zeigt.

Florian Schroeder

Meinungsfreiheit als Belastungstest

Nachdem Kabarettist Florian Schroeder für einen Fernsehauftritt in die Rolle des Verschwörungsideologen geschlüpft war, wurde er bei Querdenker-Veranstaltungen zum gefragten Redner. Weil sie den Aufritt für bare Münze nahmen, luden ihn die Organisatoren im August 2020 auf die Bühne der Demo in Stuttgart ein – und erlebten eine ordentliche Überraschung. Denn Schroeder nutzte die Gelegenheit, um zu testen, wie ernst die Teilnehmenden es wirklich mit der Meinungsfreiheit nehmen, die sie gern für sich beanspruchen.

So gut schützen Masken

Sogar drei Meter Abstand schützen nicht: Selbst bei dieser Distanz dauert es keine fünf Minuten, bis sich eine ungeimpfte Person, die in der Atemluft eines Corona-infizierten Menschen steht, mit fast 100-prozentiger Sicherheit ansteckt. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist: Wenn beide gut sitzende medizinische oder noch besser FFP2-Masken tragen, sinkt das Risiko drastisch.