Wissenschaft

Aufklärung über den viralen Evolutions-Videoclip

BERLIN. (hpd) Die Nachrichten- und Medienwebsite "Inverse" veröffentlichte am 8. November einen kurzen Videoclip, in dem die Evolution eines menschlichen Gesichts über einen Zeitraum von sechs Millionen Jahre im Zeitraffer dargestellt wird. In sozialen Netzwerken sorgt das Video für internationales Aufsehen. Eine Aufklärung.

Forschung für ein Almosen

BERLIN. (hpd/pdh) Aus einer empirisch-historischen Sichtweise heraus lässt sich selbst ohne übertriebenes Pathos mit Fug und Recht behaupten, dass Grundlagenforschung auf dem Feld der Naturwissenschaften zunächst einmal den direkten Grundstock für jeglichen technologischen Fortschritt legt und in Folge dessen die Basis für die Entwicklung moderner industrieller Gesellschaften und deren wirtschaftlichen Wohlstand schafft.

Das Leben tickt immer schon digital

BERLIN. (hpd) Nur die fitteste Art erhält sich, so lautet die Faustformel. Doch wie entsteht überhaupt das Fitteste oder wenigstens das Neue, fragt Andreas Wagner in seinem Buch "The Arrival of the Fittest", und gleich tun sich noch mehr Fragen auf. Wann kann man von Neuem sprechen? Ist das eine Angelegenheit des genetischen Unterschieds? Oder des physiologischen? Die Untersuchung, wie es entsteht, benötigt heute einen Schuss Biomathematik.

Weißflügel-Staffelschwanz-Pärchen (Malurus leucopterus) aus Australien.

Glamour färbt nicht ab

SEEWIESEN. (hpd/mpg) Forscher erklären das herrliche Gefieder der Männchen vieler Vogelarten mit sexueller Selektion: Nur das Männchen mit dem schönsten Gefieder kann bei Vogelweibchen landen. Manchmal sind die Weibchen jedoch bunter gefärbt als die Männchen.

Der erste Hominide - ein zierlicher Zwerg

BERLIN. (hpd) Glich der letzte gemeinsame Vorfahre von großen Menschenaffen und den Gibbons – abgesehen davon, dass er schwanzlos war und rudimentär aufrecht gehen, aber auch hangeln konnte – eher den heutigen Affen der Neuen Welt? So deutet David Alba seinen kleinen Schädelfund und die Skelettreste einer vier bis fünf Kilo schweren Äffin, die beim Ausbau der Mülldeponie im katalanischen Els Hostalets de Pierola zutage kamen.

Rockmusiker

Das Gehirn im Takt mit der Musik

FRANKFURT/M. (hpd/mpg) Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt und an der New York University haben herausgefunden, dass Rhythmen im Gehirn (Oszillationen) die Verarbeitung von Musik unterstützen. Dieser Forschungsbefund trägt auch dazu bei, das auditorische System des Menschen besser zu verstehen. Und er legt nahe, dass eine musikalische Ausbildung die funktionale Rolle von Rhythmen im Gehirn verstärken kann.