Kunst und Kultur

Gedenken an die ermordeten Redakteure

Gedenkveranstaltungen zum vierten Jahrestag des Attentats auf "Charlie Hebdo"

Wie weit darf Satire gehen?

Zum Jahrestag des Attentats auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo fanden am 7. Januar auf Initiative des Bundes für Geistesfreiheit München zwei Gedenkveranstaltungen im oberbayerischen Eichstätt statt. Am frühen Abend wurde die Ausstellung "Der Freche Mario" in der ehemaligen Johanniskirche eröffnet. Im Anschluss folgte ein Kabarettabend mit Piero Masztalerz und HG Butzko.

Trauerflor an der Kulturbühne Hinterhalt

Vierter Jahrestag des Attentats auf Charlie Hebdo

Ausstellung, Kabarett und Live-Cartoon-Show erinnern an den Terroranschlag

Der Bund für Geistesfreiheit München lädt anlässlich des Jahrestags des Attentats auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo ins oberbayerische Eichstätt ein. Mit dabei werden der Kabarettist HG Butzko, die Karikaturisten Gerhard Haderer und Piero Masztalerz sowie der Aktionskünstler Wolfram Kastner sein.

Kunstaktion von Wolfram Kastner

Aktionskunst

Aktionskünstler Wolfram Kastner muss Schadensersatz zahlen

Der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner wurde letzte Woche zur Zahlung von 4.088,34 Euro verurteilt. Das entspricht den Kosten, die bei Reinigung und Reparatur des Jodl-Grabes entstanden. Das Landgericht München I fällte ein Endurteil, gegen das keine Revision mehr eingelegt werden kann. Kastner will aber noch nicht aufgeben, sondern Verfassungsbeschwerde einreichen.

Female Pleasure

Fünf Frauen, fünf Religionen, fünf Wege zur Freiheit

Female Pleasure ist ein schweizer Dokumentarfilm, der fünf Frauen zu Wort kommen lässt, die sich für ein Ende der Unterdrückung weiblicher Sexualität einsetzen. Dabei werden ihre fünf ganz unterschiedlichen Kulturkreise beleuchtet, die eines eint: Frauen und ihre Sexualität werden möglichst klein gehalten. Sie gelten als Verführerinnen zur Sünde und müssen alles daran setzen, Männer nicht zu reizen. Selbst wenn das bedeutet, dass ihnen als jungen Mädchen Geschlechtsorgane abgeschnitten werden.

Titelseite des Kalenders 2019

Protestonaut-Kalender für 2019 erschienen

Zwischen Schloss Neuschwanstein und Erdölmuseum

Seit dem 5. November ist er erhältlich – der Protestonaut-Kalender 2019. In der fünften Ausgabe des außergewöhnlichen Fotokalenders mit dem Astronauten stehen wieder verschiedene gesellschaftspolitische Themen im Fokus, dieses Mal unter anderem Insektensterben, Klimakrise, Luftverschmutzung und Lebensmittelverschwendung. Die Motive der Fotografin Sophia Hauk werden durch Texte und Zahlen aus Studien, Fachliteratur und Medien ergänzt.

Interview mit Jacques Tilly

"Satire heißt nicht einfach nur Draufhauen"

Dass Jacques Tilly irgendwann der spiritus rector der Wagenbaukolonne des Düsseldorfer Karnevals wurde, war ein Glücksfall. Für Düsseldorf, weil fortan der "Zoch" der spannendste in Deutschland war und weltweite Aufmerksamkeit erfuhr. Für Jacques Tilly, weil er in die für einen politischen Künstler außergewöhnliche Lage kam, dass jedes Jahr Zehntausende von Menschen zur "Vernissage" seiner Arbeiten eilten und Millionen am Fernseher zumindest von einzelnen Kunstwerken erfuhren. 

Franz Josef Wetz (l.) und Peter Menne (r.)

Exzesse. Wer tanzt, tötet nicht.

Auftakt der GegenBuchMasse-Lesungen im Club Voltaire

Franz Josef Wetz begann die diesjährigen GegenBuchMasse-Lesungen in Frankfurts Club Voltaire. Auf Einladung der Humanistischen Gemeinschaft Neu-Isenburg und eben des Club Voltaire las er aus seinem Buch "Exzesse. Wer tanzt, tötet nicht". Peter Menne begrüßte den Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung und moderierte den Abend.

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Religionen sind eng mit Tod und Krankheiten verknüpft. Ohne das Leiden und die Erfahrung der Endlichkeit des Lebens wären unsere Vorfahren nicht auf den Glauben an Götter gekommen. Hätten sie glücklich und zufrieden gelebt, hätten sie keinen Grund gehabt, ein religiöses Heilskonzept zu entwickeln und an übersinnliche Superwesen zu glauben.

Die Künstler beim Anbringen des Mahnschildes

Wolfram Kastner wegen Kunstaktionen erneut vor Gericht

Niemand sollte einen Kriegsverbrecher ehren

Am 09. Oktober 2018 steht der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner wegen seiner Kunstaktionen am "Ehrenmal" des Kriegsverbrechers Alfred Jodl erneut vor Gericht. Der "Bund für Geistesfreiheit München" (bfg) fordert die sofortige Entfernung des rechtswidrigen Steinkreuzes auf der Fraueninsel im Chiemsee und unterstützt den Künstler bei den Verfahrenskosten.

Andreas Altmann

In Mexiko – Reise durch ein hitziges Land

Das neueste Werk von Andreas Altmann "In Mexiko – Reise durch ein hitziges Land" erscheint am heutigen Dienstag als sein mittlerweile einundzwanzigstes Buch. Damit setzt er ein beachtliches Lebenswerk fort, mit unaufhörlichem Antrieb und auf der Suche nach Geschichten. Er bekommt sie, zahlreiche. Dieses Mal aus Mexiko.