Rituale beruhen auf Tradition, und Tradition beruht auf Dauer. Deshalb sei es unmöglich, "neue Rituale" zu erfinden. Diese Meinung vertritt Ulrich Greiner in der ZEIT.
(hpd) In dieser Interview-Serie geht es seit zehn Wochen um den Einfluss der Europawahl auf Menschenrechte und selbstbestimmtes Leben und Sterben.
WIEN. (hpd) Die österreichische Zeitschrift für FreidenkerInnen, HumanistInnen und AtheistInnen ist nun erhältlich, auch im Freiverkauf. 60 Seiten dick, durchgehend vierfarbig und mit einer Fülle von Themen, die auch für LeserInnen außerhalb Österreichs von Interesse sind. Leitartikel ist “Die ganz normale Zerstörung von Sexualleben” von Gerhard Engelmayer.
PARIS. (hpd) Ein wichtiger Vordenker des internationalen Humanismus ist verstorben. Die Fédération nationale de la Libre Pensée (FNLP) teilt auf ihrer Webseite mit, dass am 16. März der Präsident der französischen Freidenker, Marc Blondel, verstarb.
STUTTGART. (hpd) Der Humanistische Freidenker-Verband Ostwürttemberg beschloss den Beitritt zum Landesverband des HVD, "Die Humanisten Baden-Württemberg". Damit soll auch ein Zeichen gegen die Zersplitterung der säkularen Szene gesetzt werden.
WIEN. (hpd) Die atheistische Szene Österreichs hat in der Nacht auf Freitag mit dem "Open Mind Summit" des Freidenkerbundes das größte Humanismus-Fest des Landes gefeiert. Mit viel Humor und Auszeichnungen für besonderes Engagement um säkulares Gedankengut und die Aufklärung.
EISENACH. (hpd/miz) Jahrzehntelang gab es in der DDR keine organisierten Freidenker, die SED hatte alle Wünsche, einen entsprechenden Verband zu gründen, abschlägig beschieden. Dann plötzlich, Anfang 1989, wurde die beabsichtigte Gründung eines Verbandes der Freidenker der DDR angekündigt. Die Organisation überlebte die DDR nur kurz – nicht zuletzt auch deshalb, weil sie schnell als "Stasi-Gründung" galt.
WEIMAR. (hpd) Die Geschichte der DDR-Freidenker (Verband der Freidenker – VdF) währte nur gut eineinhalb Jahre – von der Initiierung "von oben" im Herbst 1988 über die offizielle Verbandsgründung im Juni 1989 und ihrem organisatorischen Ende im Sommer 1990. Danach verlieren sich die Spuren ihrer etwa 12.000 Mitglieder und lokalen Organisationen im Nirgendwo bzw. durch individuelle Übertritte in westberliner oder westdeutsche Verbände (DFV-Sitz Dortmund und DFV-Sitz Berlin, nachmalig HVD).
WIEN. (hpd) Hubertus Mynarek wird am Donnerstagabend den Karl-Popper-Preis des österreichischen Freidenkerbundes für sein Lebenswerk erhalten. Entgegennehmen soll er den Preis am Open Mind Summit im Wiener Theater Akzent. Das hat der Freidenkerbund wenige Tage vor der größten atheistischen Veranstaltung Österreichs bekannt gegeben.