Wissenschaft

Bernd Harder moderiert die Diskussion nach dem Vortrag von David Bardens

Das war die Skepkon 2015

FRANKFURT. (hpd) Eigentlich, so sollte man meinen, können Fragen, auf die es wissenschaftliche Antworten gibt, keine Leidenschaften entfachen. Auf der diesjährigen Skepkon zeigte sich, dass im realen Leben denn doch so manches Undenkbare möglich ist: Erstmals seit über 20 Jahren musste ein Referent nach massiven Drohungen mit Personenschutz anreisen.

Jeder kann zum Dschungelforscher werden

BERLIN. (hpd) Auf chimpandsee.org kann jeder dazu beitragen, das Wissen um die Schimpansen im Taï-Nationalpark in der Elfenbeinküste zu voranzutreiben. Jeder kann selbst zum Forscher werden. Tausende von Filmschnipseln gilt es zu sichten und zu bestimmen. Verteiltes Beobachten lautet die Devise.

Health-App auf einem Mobiltelefon

Der Mensch als Maschine

MARBURG. (hpd) Roboter und Computerprogramme werden dem Menschen immer ähnlicher, während Menschen immer perfekter funktionieren sollen wie Maschinen. "Streifzüge durch die Welt der digitalen Selbstvermessung" unternahm Prof. Dr. Stefan Selke am Donnerstag (7. Mai) im Käte-Dinnebier-Saal des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Auf Einladung der Humanistischen Union Marburg sprach der Soziologe von der Hochschule Furtwangen dort über "Lifelogging und das Leben mit der digitalen Aura".

Weißer Hai, Carcharodon carcharias, Australien

Haie

NEU-BAMBERG. (hpd) Man kennt etwa 1.100 Knorpelfische, die in den Küstengewässern und Ozeanen der Erde leben. Zu ihnen gehören einige der größten und am meisten gefürchteten, aber kaum bekannten Tiere auf diesem Planeten, die Haie. Alte Mitglieder dieser Gruppe sind weitaus älter als die Dinosaurier. 

Eine Äffin lernt die Menschen verstehen

BERLIN. (hpd) "Wird Koko die erste weiße protestantische Gorillafrau?" fragt eine männliche Stimme in Barbet Schroeders "Koko, die sprechende Gorillafrau". Der 1978 gedrehte Dokumentarfilm läuft derzeit in der Ausstellung "Ape Culture/Kultur der Affen" im Berliner Haus der Kulturen der Welt. Mit 300 Worten der Taubstummensprache, die Koko produzieren konnte, 300 weiteren, die sie verstand, konnte sie sogar lügen, aber scheinbar auch ihr Gewissen erkunden.

Pflugnasen (chimaere callorhinchus milii), Australien

Rochen und Chimären

NEU-BAMBERG. (hpd) Rochen (5 Ordnungen) und Chimären (1 Ordnung) stellen mit etwa 390 Arten ein Drittel aller Knorpelfische neben den Haien dar. Die verschiedenartigen Rochen besiedeln Meere aller Temperaturen und viele sind sogar in das Süßwasser vorgedrungen. Ihre Größen (Länge) reichen von 10 cm eines Zitterrochens bis zu 7 m eines Sägerochens.

Hand eines Orang-Utans (aufgenommen im Berliner Zoo)

Geräuschvolles Küssen als Drohgebärde

BERLIN. (hpd) Mit einem warnenden Schmatzlaut reagieren Orang-Utans auf Gefahren. Er soll aber auch dem potenziellen Angreifer mitteilen, dass man selbst kein Leichtgewicht ist. Junge Orangs bluffen, fanden jetzt Forscher heraus, indem sie den Ton mit vorgehaltener Hand erheblich tiefer klingen lassen, um größer und stärker zu wirken, als es wirklich der Fall ist. Sie modulieren ihre Stimme so bewusst manuell.

Das Zweifeln lehren

Letzten Monat hielt Scott Walker, der Governeur von Wisconsin und ein voraussichtlicher Präsidentschaftskandidat eine Rede im Chatham House, einem internationalen Think-Tank in London.