Wissenschaft

Schimpansen im Berliner Zoo

Der Krieg der Affen blieb aus

BERLIN. (hpd) In erbitterten Streit auszubrechen um knapper werdende begehrte Ressourcen liegt nicht in der Primatennatur. Das ergaben von S.E. Calcutt, E.V. Lonsdorff und anderen Forschern vom Yerkes Primate Research Center im Lincoln Zoo von Chicago gemachte Experimente.

Elefanten im vorsintflutlichen "Dickhäuterhaus"

Disneyland auf Abraumhalde

BERLIN. (hpd) Der seit einem guten Jahr in Berlin amtierende Zoodirektor Andreas Knieriem (49) hat Großes vor mit den beiden unter seiner Regie stehenden Hauptstadtzoos. Während sein Vorgänger Bernhard Blaszkiewitz sich über Jahre und Jahrzehnte gegen jede Neuerung gesperrt hatte, will Knieriem nun alles umkrempeln. Und dabei klotzen statt kleckern.

Was uns und dem Faultier gemeinsam ist

BERLIN. (hpd) Grenze oder Kontinuum, das ist hier die Frage. Lässt sich das eine überhaupt ohne das andere verstehen, wenn man Mensch und Tier denkt? Oder ist der Begriff des Kontinuums veraltet in einer Welt, in der nichts eindeutig ist und, zumal wenn es um Leben geht, nichts feststeht. Roland Borgards, Esther Köhring und Alexander Kling haben dazu Quellentexte großer Theoretiker herausgegeben.

Die Kraft der Naturgesetze

OSTERWITZ/AT (hpd) Ein hochinteressantes, auch spannend zu lesendes Buch für Leserinnen und Leser, die verstehen möchten, wie sich unsere Welt aus sich selbst heraus entwickelt hat und welche Konsequenzen sich aus dieser Erkenntnis ergeben.

Tetsuro Matsuzawa (r.)

Schimpansen als malende Zen-Meister

BERLIN. (hpd) Schimpansen malen gerne, stellte Tetsuro Matsuzawa fest. Bilder übermalen sie mit Strichen. Das leer gelassene Gesichtsfeld eines Artgenossen auf dem Papier ummalen sie am Fellansatz mit einem dichten Linienkranz rundum. Fehlende Augen, Mund und Nase setzen sie aber nicht ansatzweise ein, anders als Kinder ab drei Jahren.

Andromeda Galaxy

Wissenschaftsbücher für den Durchschnittsleser

BERLIN. (hpd/rdf) Der Nobelpreisträger für Physik, Steven Weinberg, schreibt im Guardian darüber, wie Wissenschaftsvermittlung am besten funktioniert und stellt die für ihn wichtigsten Bücher vor, die es auch dem Laien möglich machen, Wissenschaft zu verstehen. Die Richard Dawkins Foundation hat den Artikel ins Deutsche übersetzt.

Kein Platz für einen Schöpfergott

DEIDESHEIM. (hpd) Ulrich Kutscheras "Evolutionsbiologie" erschien in der 4. vollständig überarbeiteten und erweiterten Auflage zum 10. Todestag des bedeutenden Evolutionsforschers Ernst Mayr. Ihm gelang ein hervorragendes großformatiges Uni-Taschenbuch, das sich nicht nur an Biologiestudenten und alle an unserer biologischen Herkunft Interessierten wendet, sondern auch an Theologen und Gläubige, die noch immer das Wirken eines Schöpfergottes für glaubhaft halten.

Die Gott-lose Evolution und ihre Antriebskräfte

BERLIN. (hpd/rdf) Das Lehrbuch zur Evolutionsbiologie des Evolutionsbiologen Prof. Dr. Ulrich Kutschera erscheint in diesen Tagen in einer neuen und stark erweiterten Auflage. In einem Interview erklärt der Verfasser, welche Ergänzungen und Erweiterungen in den 14 Jahren seit der Erstauflage notwendig wurden.

Vom Anfang und Ende aller Dinge

HAMBURG. (hpd) Nach Vorstellung des Hamburger Diplom-Lebensmittelchemikers Burger Voß sollte sein Buch eigentlich "Die Poesie des nüchternen Blicks" heißen, doch der Verlag entschied anders. Tatsächlich liegt etwas Poetisches in der ungestelzten lakonischen, aber auch humorvollen Sprache des Autors.