Islam

Hof einer Moschee

Was ist die "Aufklärung" des Islams?

BERLIN. (hpd) Warum sind die Muslime technisch und kulturell gegenüber Europa zurückgeblieben? Diese herausfordernde Frage stellt sich heute mehr denn je. Sie hat nichts von ihrer Aktualität verloren, denn auch heute erleben der Islam und die Muslime eine Sinnkrise. Das begründet der Islamwissenschaftler und Koran-Experte Abdel-Hakim Ourghi in einem längeren Text.

13.01.2015: Religionsführer und Bundeskanzlerin Arm in Arm

Kommentar

Es geht nicht um islamischen Religionsunterricht!

BERLIN. (hpd) Es ist wahrlich auffällig: Mit Vehemenz fordert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bedford-Strohm, nicht zum ersten Male mehr islamischen Religionsunterricht in unseren Schulen. Was zunächst einmal merkwürdig anmutet, ergibt Sinn, wenn man bedenkt, dass auch der christliche Religionsunterricht in unserem Bildungssystem massiv unter Druck steht. Ein Protestant wird zum beharrlichen Fürsprecher einer anderen Religion. Es wirkt fast so, als würde Kardinal Marx künftig Werbung für die Jugendweihe betreiben.

Moscheen und Minarette in Istanbul

Grundauffassungen im Parteiprogramm im Übergang zur Verfassungswidrigkeit

Die AfD, der Islam und die Religionsfreiheit

BONN. (hpd) Der Blick in das AfD-Grundsatzprogramm macht deutlich: Die Auffassungen zum Islam und den Muslimen sind nicht wirklich durchdacht und widerspruchsfrei. Einzelne Forderungen laufen gar auf den Übergang zur Verfassungswidrigkeit hinaus.

Vorstellung der Studie

Studie "Integration und Religion aus der Sicht von Türkeistämmigen in Deutschland"

Integriert und sehr religiös

BERLIN. (hpd) Gestern wurde vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" eine Studie vorgestellt, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid in deren Auftrag erhoben hat. Dabei zeigt sich deutlich, dass Türkeistämmige der 2. und 3. Generation in Deutschland integriert sind und die grundgesetzlichen Werte achten. Die Studie zeigt aber auch das Maß der empfundenen Ausgrenzung und die daraus folgende Zuwendung zum Islam.

Ein Beitrag zur Klärung einer Streitfrage

Gehört der Islam zu Deutschland?

BERLIN. (hpd) Selten hat die Äußerung eines Politikers zu einer solch anhaltenden und teilweise aufgeregten Diskussion geführt wie die Bemerkung von Christian Wulff bei seiner Rede am 3. Oktober 2010: "Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland."

Islamverband

DITIB kritisiert türkischstämmige Bundestagsabgeordnete

BERLIN. (hpd) Der türkisch-islamische Dachverband DITIB kritisiert türkischstämmige Abgeordnete wegen der vom Bundestag beschlossenen "Armenien-Resolution". Die Mitglieder des Islamverbands in Deutschland fühlten sich nicht mehr von den türkischstämmigen Abgeordneten vertreten, sagte Zekeriya Altug vom DITIB-Bundesverband am Sonntag in der Tagesschau.

Khorchide und Pollack

Kriminalwissenschaftliches Kolloquium in Münster

Zum Verhältnis von Religion und Gewalt

MÜNSTER. (hpd) Am Mittwoch lud das Institut für Kriminalwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zu einem Kolloquium über das Verhältnis von Religion und Gewalt. Da in der Öffentlichkeit aktuell besonders das Verhältnis des Islam zur Gewalt diskutiert wird, legte auch das Kolloquium hierauf seinen Schwerpunkt.

Grundschule

Ramadan

Wenn die Schüler von den Stühlen fallen

BERLIN. (hpd) Die Muslime begehen in diesen Tagen Ramadan. Das bedeutet, dass Erwachsene in der Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang auf Nahrungsaufnahme verzichten. Erwachsene mit Ausnahme von Schwangeren, Kranken und Alten. Kinder und Jugendliche sind ebenfalls ausgenommen.

Interview mit dem Philosophen und Schriftsteller Rachid Boutayeb

"Integration hat immer was Aggressives und Vereinnahmendes"

BERLIN. (hpd) Beim Alibri Verlag erschien Anfang des Jahres das aktuellste Buch von Rachid Boutayeb. Joachim Werner Münch fragte den Autoren nach seinem Verständnis von Satire, weshalb die Handlung des Buches in einem Bordell spielt und was Integration für seine Protagonisten und für ihn bedeutet.

Dr. Frauke Drewes

Studie zum Umgang der Volksrepublik mit der muslimischen Minderheit

"China setzt auf die islamische Karte"

MÜNSTER. (exc) Zur Anwerbung von Investoren aus arabischen Ländern präsentiert sich die Volksrepublik China nach einer Studie aus dem Exzellenzcluster "Religion und Politik" gezielt islamfreundlich. "Der chinesische Staat fördert in ausgewählten Regionen das 'Label Islam', um damit die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu arabischen Ländern zu verbessern, vor allem zu Erdöl exportierenden Staaten."