Rechtsradikalismus

Aufmarsch von Rechtsradikalen in Köln-Kalk (2011)

Studie zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft

Für die große Mehrheit ist Demokratie unerlässlich

Seit 2002 veröffentlicht das Bielefelder Institut für Konflikt- und Gewaltforschung seine Studien zur Verbreitung von "Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" in der Mitte der Gesellschaft. In der Ausgabe für 2018/19 findet man wieder beachtenswerte Erkenntnisse über Ausmaß und Verteilung, es sind aber auch kritische Anmerkungen notwendig.

Nicht ganz gelungene Gesamtdarstellung

Einsamer-Wolf-Rechtsterrorismus

Der Politikwissenschaftler Florian Hartleb liefert in seinem Buch "Einsame Wölfe. Der neue Terrorismus rechter Einzeltäter" eine Darstellung und Deutung zum Lone-Wolf-Terrorismus im Rechtsextremismus. Einerseits liefert er eine Fülle von relevanten Beispielen, Deutungen, Typologien, andererseits merkt man dem Text trotz formaler Gliederung eine gewisse Eile, mitunter fehlende Stringenz und Struktur an.

Kurz, kritisch und knapp zur AfD

"Gäriger Haufen"

Der Politikwissenschaftler Hajo Funke und die Journalistin Christiane Mudra legen mit "Gäriger Haufen. Die AfD: Ressentiments, Regimewechsel & völkische Radikale" ein Buch zu der Partei vor. Zwar erhält man auf engem Raum eine informative und kritische Darstellung, die aber hinsichtlich der Einordnungen oberflächlich bis widersprüchlich ist.

Rechtsterrorismus in Deutschland im Vergleich

Der Politikwissenschaftler Sebastian Gräfe nimmt in seinem Buch "Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland. Zwischen erlebnisorientierten Jugendlichen, 'Feierabendterroristen' und klandestinen Untergrundzellen" im Lichte des NSU einen systematischen Vergleich vor. Die Arbeit beeindruckt durch die intensive Aufarbeitung des Datenmaterials und die systematische Analyse über fünf Untersuchungskriterien.

Mina Ahadi an PI-News

Offener Brief: "Hören Sie auf, mich für Ihre rechtsradikale Hetze zu instrumentalisieren!"

In einer vielbeachteten Stellungnahme kritisierte die Menschenrechtlerin Mina Ahadi die geplante finanzielle Unterstützung von islamistischen Organisationen durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der rechtsradikale Blog "PI News" übernahm den Text in sinnentstellter Form. Mina Ahadi wendet sich daher mit einem offenen Brief an "PI News" und erklärt, dass sie sich nicht instrumentalisieren lässt.