Rheinland-Pfalz

Kommentar

Kirchenrepublik-Alarm in Rheinland-Pfalz?

Wie erklärt sich die Ablehnung der Forderung der LandesschülerInnenvertretung nach einem konfessionsübergreifenden Weltanschauungsunterricht, nachdem alle von der Regierung vorgebrachten Argumente entweder falsch oder nicht stichhaltig sind? Vielleicht liegt der Hund auch hier mal wieder im allzu partnerschaftlichen Verhältnis von Kirche und Staat begraben.

Schüler*innen in Rheinland-Pfalz gegen Religionsunterricht

Wenn staatliche Schulen die Religionsfreiheit verletzen

Vergangenen Monat forderte die Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz die Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichts und dessen Ersetzung durch einen konfessionsunabhängigen, philosophischen Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler. Gegenwind kam aus Kreisen von Kirche und Politik. Letztere warf sogar mit juristischen Nebelkerzen.

Symbolbild

Landespolitik in Rheinland-Pfalz und im Saarland

In Religionsfragen unzugänglich

Der Humanistische Verband Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. (HVD RLP/Saar) zeigt sich verständnislos über die Reaktionen des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz und der saarländischen Landtagsfraktionen anlässlich der aktuellen Kritik der LandesschülerInnenvertretungen (LSV) beider Bundesländer am gegenwärtigen, konfessionell gebundenen Religionsunterricht.

Säkulare Buskampagne 2019 – Tag 12: Trier

Die Verquickung von Staat und Kirche, verkörpert durch eine Stadt

Am zwölften Kampagnen-Tag führte Michael Schmidt-Salomon durch seine Heimatstadt, über die er detailliert zu berichten wusste. In der weitläufigen Fußgängerzone fand ein Teil der Führung ohne Bus statt. In der Stadt des Staatschristentums besichtigte die Gruppe mehrere Kirchen, aber auch die Gegenbewegung zu den Kirchen wurde in der Marxstadt deutlich.

Altrechtliche Staatsleistungen und kein Ende?

Der Humanistische Verband Rheinland-Pfalz/Saarland begrüßt, dass inzwischen auch in Rheinland-Pfalz und Saarland eine öffentliche Debatte zu den altrechtlichen Staatsleistungen an die christlichen Kirchen angeregt wurde. Sowohl Medien als auch Politiker und Kirchenvertreter haben Stellung bezogen – aus Sicht des Verbandes bisher allerdings in unbefriedigender Weise.