Sterbehilfe

Im Gespräch mit dem Publikum

Podiumsdiskussion "Letzte Hilfe! Ärzte aus dem In- und Ausland diskutieren über Suizidhilfe"

"Sie sind zynisch, Herr Sitte!"

BERLIN. (hpd/dghs) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) hatte am vergangenen Samstag internationale Gäste aus den USA, Belgien, Luxemburg und aus der Schweiz auf dem Podium. In der URANIA wurde über die "Letzte Hilfe" diskutiert.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

DGHS begrüßt Gesetzentwurf der Gruppe Hintze/Lauterbach/Reimann

"Ein Vorschlag der Vernunft"

BERLIN. (hpd/dghs) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) begrüßt den am 17. Juni vorgestellten Gesetzentwurf der Abgeordnetengruppe um Peter Hintze (CDU), Dr. Carola Reimann und Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach (beide SPD) u. a. als einen "Vorschlag der Vernunft". Für DGHS-Präsidentin Elke Baezner ist der Vorschlag unterstützenswert.

Fortschrittlicher Gesetzentwurf zur Sterbehilfe vorgestellt

BERLIN. (hpd) Als "klare Botschaft, dass niemand ins Ausland reisen muss” wolle sie den von ihr und anderen Abgeordneten erarbeiteten Gesetzentwurf für einen Regelung der ärztlich begleiteten Lebensbeendigung" verstanden wissen, sagte Dr. Carola Reimann (MdB SPD) bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, 17. Juni 2015.

Sterbehilfe soll straffrei bleiben

BERLIN (hpd) Nun liegt ein dritter Entwurf eines Gesetzes zur Suizidbegleitung vor. Suizidgefährdeten Menschen ein würdiges Lebensende, die letztendliche Entscheidung und Selbstbestimmung darüber, was sie für würdevoll halten zu belassen ist Grundanliegen des Gesetzes. Der Hilfe zur Selbsttötung wird darin Straffreiheit attestiert.

Reichstagsgebäude

Michael Schmidt-Salomon:

„Der Staat sollte Sterbehilfeorganisationen fördern – nicht verbieten!“

OBERWESEL. (hpd/gbs) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren soll künftig bestraft werden, wer regelmäßig schwerstleidenden Menschen hilft, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden. So will es ein von zahlreichen Parlamentariern unterstützter Gesetzentwurf einer Abgeordnetengruppe um Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD). Der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Michael Schmidt-Salomon, hat den Entwurf heute in einer ausführlichen Stellungnahme als „zutiefst undemokratisch, juristisch absurd und ethisch unverantwortlich“ kritisiert.

Sterbehilfe-Cars vor dem Bundeskanzleramt

Sterbehilfedebatte

Der tiefe Graben zwischen dem Volk und seinen Politikern

BERLIN. (hpd) Die politische Diskussion um die strafrechtliche Verschärfung des ärztlich assistierten Suizids geht in eine neue Runde. Die Bundestagsabgeordneten bereiten sich auf die Verabschiedung eines Gesetzes vor, das nach Meinung der Mehrheit der Bevölkerung überflüssig ist.

Fraktionsübergreifender Antrag zur Strafbarkeit der geschäftsmässigen Förderung der Selbsttötung

Selbstbestimmungsrecht

Sterbehilfe? Deutschland könnte sich entscheiden, liberal zu bleiben

BERLIN. (hpd) Dem deutschen Bundestag liegen mittlerweile zwei Anträge zur Regelung der Suizidbeihilfe vor. Beide fordern eine Änderung des Strafgesetzbuches. Entgegen der Auffassung, dass kein Regelungsbedarf bestehe, forderten gestern zehn Bundestagsabgeordnete eine Änderung von Artikel 217 des Strafgesetzbuches und sehen bei "geschäftsmäßiger Förderung" eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bzw. eine Geldstrafe vor.

Michael Schmidt-Salomon

Singer-Interview in der Neuen Zürcher Zeitung sorgt für Irritationen

Schmidt-Salomon sagt Laudatio für Peter Singer ab

BERLIN. (hpd/gbs) Der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, hat seine Beteiligung am Festakt zur Verleihung eines Tierschutzpreises an den australischen Philosophen Peter Singer abgesagt. Grund ist ein aktuelles Interview mit Singer, das die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) am gestrigen Sonntag veröffentlichte.

Ludwig A. Minelli

Suizidversuche – eine weltweit verkannte Herausforderung

ZÜRICH. (hpd) Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte der Gründer und Generalsekretär des schweizerischen Vereines DIGNITAS diesen Artikel, in dem er fordert, alles dafür zu tun, um die Zahl der Suizidversuche so gering wie möglich zu halten. In Anbetracht der aktuellen Debatte in Deutschland um die Sterbehilfe hat sich die Redaktion entschieden, den Artikel noch einmal zu veröffentlichen.