Gesellschaft

Solidarität mit Brüssel

Kommentar

Die 5 Phasen nach einem Terroranschlag in Europa

BERLIN. (hpd) Nach Paris und Brüssel scheint der Terror zum Alltag zu gehören. Ebenso die Antwort der Europäer: Medienereignis Anschlag, Trauer und die Diskussion über Trauer und politische Vereinnahmungen – getarnt als Erklärungsversuch. HPD-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger über die 5 Phasen nach einem Terroranschlag – und was man tun kann, bevor man abstumpft.

Überblick

Erste Reaktionen: Der Terroranschlag in Brüssel

BERLIN. (hpd) Der gestrige ​Terroranschlag in Brüssel hat das Zentrum Europas getroffen. Durch das Attentat des IS wurden über 30 Menschen ermordet und mehr als 250 verletzt. Ein Überblick über erste Reaktionen aus der Politik.

Justizia

Kommentar

Emotion und Populismus sind keine Gradmesser für den Rechtsstaat

KONSTANZ. (hpd) Kürzlich ging ein Aufschrei durch die Republik: Ein erst 13-Jähriger hatte einen Freund offenbar beim Spielen getötet. Nie zuvor war der Täter auffällig gewesen, für den schrecklichen Vorfall gab es zunächst keine Erklärung. Ohne die Ermittlungen abzuwarten, ließen die Reaktionen aus einigen gesellschaftlichen und politischen Kreisen nicht lange auf sich warten: Die Strafmündigkeit von derzeit 14 Jahren müsse herabgesetzt werden, damit künftig auch jüngere Täter wie der jetzige strafrechtlich verfolgt werden könnten.

Etwas schlicht, aber nicht unzutreffend

Kapitalismuskritik von Sahra Wagenknecht

BONN. (hpd) Die "Linken"-Politikerin Sahra Wagenknecht legt mit "Reichtum ohne Gier. Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten" eine Kritik an der ökonomischen Entwicklung vor und plädiert darin für eine Wirtschaftsordnung fern von leistungslosem Einkommen. Einerseits macht die Autorin darin zutreffend deutlich, dass der Kapitalismus keineswegs mehr der Marktwirtschaft entspricht, andererseits zeigt sich aber auch, dass hier allzu oberflächlich und populärwissenschaftlich ohne klare Alternativen argumentiert wird.

Ökonomische Plaudereien

Ökonomie paradox

BERLIN. (hpd) Der Alltag ist für viele Menschen so tief von ökonomischen Zusammenhängen beeinflusst, dass man die Bedeutung der Ökonomie als Wissenschaftsdisziplin mit jener der Medizin und der Ingenieurwissenschaften vergleichen kann. Aber anders als etwa in der medizinischen Forschung oder den Entwicklungen im Maschinenbau wirken wirtschaftswissenschaftliche Bemühungen oft seltsam kraftlos.

Ein Betreiber von Notunterkünften für Flüchtlinge im Interview

Das ehrenamtliche Engagement ist überwältigend

BERLIN. (hpd) Die Volkssolidarität betreut seit mehr als 70 Jahren Flüchtlinge. Der hpd sprach mit Andre Lossin, dem Berliner Landesgeschäftsführer des Verbandes, der unter anderem in Berlin vier Notunterkünfte für Flüchtlinge betreibt.

"Kirchenrepublik Deutschland"

Über die Trennung von Staat und Religionen

Der Böckenförde-Fehlschluss

BERLIN. (pdh) In politischen Debatten über das Verhältnis von Staat zu Kirche und anderen Glaubensgemeinschaften ist es allgemein üblich, dass die religiösen Gegner laizistischer und säkularer Bestrebungen zur Verteidigung ihrer Position besonders die vermeintlich positive gesellschaftlich-moralische Rolle ihrer Institutionen betonen. 

Ökonomische Plaudereien

Ohne Egoismus keine Wirtschaft? Ohne Kooperation auch nicht.

BERLIN. (hpd) Wer ist erfolgreicher - der Egoist oder der Teamplayer? Vielleicht hat die Frage gar keine Antwort oder die Antwort hilft nicht weiter. Es kann auch sein, dass es nicht um ein "entweder - oder" geht sondern um die Strategie dafür, wann man besser zusammenarbeitet und wann man es läßt.

Verletzte religiöse Gefühle

Meinung

WARNUNG: Dieser Text könnte Ihre religiösen Gefühle verletzen!

Es gibt Zeiten, da beneidet man als Journalist Gernot Hassknecht, den cholerischen älteren Herrn aus der ZDF-Satiresendung heute-show, der brüllend seinen Frust über die Unsäglichkeiten der Gegenwart kundtut. Ein Bedürfnis, das mich in jüngster Zeit angesichts der Unmengen an verletzten religiösen Gefühlen und ihrer heldenhaften Verarztung durch die Justiz mehr als einmal überkam.

Funktionen rechtsextremistischer Geschichtsmanipulationen

"Opa war in Ordnung!"

BONN. (hpd) Der von den Politikwissenschaftlern Hans-Peter Kilguss und Martin Langebach herausgegebene Sammelband "'Opa war in Ordnung!' Erinnerungspolitik der extremen Rechten" enthält Beiträge zu den unterschiedlichsten Aspekten rechtsextremistischer Geschichtsmanipulation. Dabei werden anschaulich die konkreten Funktionen aufgezeigt und Anregungen zum pädagogischen Umgang gegeben, womit man es mit einer "runden Sache" zu tun hat.