Kunst und Kultur

Lese-Tipps von Thomas Hocke

Bücher für den Februar

(hpd) Thomas Hocke, der ehemalige Redakteur des ZDF für Literatur und Bildende Kunst, Begründer etlicher Literaturformate in ZDF, 3sat und arte sowie Mitbegründer des Rheingau-Literatur-Festivals stellt im hpd Bücher vor, die nicht unbedingt Bestseller sind; es aber noch werden könnten.

Nach diesem Entwurf wird kein Wagen gebaut

Blasphemie-Paragraphen abschaffen!

Rosenmontag und die Angst vor dem Terror

BERLIN. (hpd) Die Befürchtung, dass sich die Demokratie durch Terroristen erpressen lässt, wurde bereits geäußert, als eine Pegida-Demonstration wegen einer - bisher noch immer nicht bestätigten - Terrorwarnung abgesagt wurde. Nun scheint es, als wären die Befürchtungen berechtigt: ein Mottowagen des Kölner Rosenmontagszuges wird nicht mitfahren. Er wollte sich mit den “aktuellen Vorfällen in Paris und den Reaktionen darauf auseinandersetzen.”

Helga Pollak-Kinsky mit ihrer Enkelin

Erinnerungskultur

Die Stimme der Kinder von Theresienstadt

BERLIN. (hpd) Zwei Filme gegen das Vergessen liefen gestern Abend im Berliner Kino Arsenal. In der Reihe “Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust” wurden der Kurzfilm “Dachbodenstimmen” von Anna Brass und Magdalena Hutter sowie “The Voice of Children” von Zuzana Justman gezeigt.

Stephen Hawking

Filmkritik

Die Entdeckung der Unendlichkeit

TRIER. (hpd) Stephen Hawking gehört ohne Zweifel zu den bekanntesten und angesehensten Wissenschaftlern unserer Zeit. Die neue Verfilmung seiner Lebensgeschichte, die momentan in den Kinos läuft, ist weniger eine Hommage auf seine Leistungen auf dem Gebiet der Astrophysik, als vielmehr eine berührende und sensible Würdigung der persönlichen Seiten eines Jahrhundertgenies. 

Leben am Rand – Reich der Räbinnen

BERLIN. (hpd) Natur ist immer, auch da, wo sie vom Menschen völlig verändert wurde. Das ist die Botschaft von Esther Kinskys Roman “Am Fluss”, der von Spaziergängen an den Ufern des Lea, eines Zuflusses der Themse am Stadtrand von London, handelt.

Trauerflor an der Kulturbühne Hinterhalt

Nous sommes Charlie!

Der Freche Mario verneigt sich

MÜNCHEN. (hpd) Sie verneigen sich, der große Dicke mit der gestreiften Hose und der Kleine mit einer Rose in der rechten Hand, mit todtraurigen Gesichtern und geschlossenen Augen. Neben ihnen der kleine Hund, der traurig und ratlos aus der Zeichnung heraus auf uns genauso Ratlose blickt…

Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky zum 125. Geburtstag

Der Bruder im Geiste

BERLIN. (hpd) Nur wenige Journalisten haben solche eine Wirkung erreicht, wie es Kurt Tucholsky gelang. Die Artikel der “fünf Finger einer Hand”, Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel und Kurt Tucholsky, die er vorrangig für die Weltbühne schrieb, sind heute noch immer aktuell.

Nach Anschlag auf "Charlie Hebdo"

Gotteslästerungsparagraph 166 StGB abschaffen!

OBERWESEL. (hpd/gbs) “Der öffentliche Friede wird nicht durch Künstler gestört, die Religionen satirisch aufs Korn nehmen, sondern durch Fanatiker, die auf Kritik nicht angemessen reagieren können”, erklärte gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin “Charlie Hebdo”.