Katholische Kirche

Übergabe an das Haus der Geschichte

Woelki zieht ins Haus der Geschichte ein

Die Aktionsgruppe "11. Gebot" der Giordano-Bruno-Stiftung hatte den "Zappel-Woelki" im Juni 2023 auf die Kölner Domplatte gebracht, um gegen die Vertuschung des klerikalen Missbrauchsskandals zu protestieren. Seit vergangener Woche steht die Skulptur des Düsseldorfer Wagenbauers (und gbs-Beirats) Jacques Tilly nun im Bonner "Haus der Geschichte".

Hohenzollernbrücke und Kölner Dom

Domradio in Not

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki plant eine Umstrukturierung des bistumseigenen Senders. Daraufhin hat der Programmbeirat des Senders einen Brandbrief an die Landesanstalt für Medien (LfM) geschrieben. Darin kommen erstmals Hintergründe zur Ablösung von Domradio-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen zur Sprache.

Exkommunikation: Wie die katholische Kirche auch heute noch versucht, den freien Willen gläubiger Menschen zu brechen

Im Arsenal der katholischen Strafen markiert die Exkommunikation, gemeinhin als Kirchenbann tituliert, den absoluten Tiefpunkt. Für den atheistischen Geist mag dieses Instrument der Disziplinierung ebenso irrelevant erscheinen wie die Frage, ob sich in exakt 1.000 Jahren zur Mittagszeit irgendwo in China ein mit Reis befüllter Sack unter dem Einfluss eines heftigen Windstoßes für eine Zehntelsekunde um 0,01 Zentimeter in südlicher Richtung neigen wird. In die Psyche eines tiefgläubigen Menschen schneidet die Exkommunikation hingegen tief ein und erweckt bei ihm existentielle Ängste.

"Maria Lactans"

Die katholische Kirche und die Wunder

Zwischen Offenbarung und Schweineblut

Mit den neuen Richtlinien für die Anerkennung übernatürlicher Phänomene hat der Vatikan seine Maßstäbe für göttliche Wunder verschärft. Seit Verkündung dieser Normen im Mai dieses Jahres wurden schon zwei angebliche Marienerscheinungen als "eindeutig nicht übernatürlichen Ursprungs" abqualifiziert. Eine dritte Offenbarung der Muttergottes hält den Prüfungen bis jetzt Stand.

Unterlagen zum Kirchenaustritt

Katholische Kirche veröffentlicht Zahlen für 2023

Fast 403.000 Kirchenaustritte

Knapp zwei Monate nach der evangelischen Kirche hat nun auch die katholische Kirche ihre Austrittszahlen für das Jahr 2023 vorgelegt. Während der evangelischen Kirche im vergangenen Jahr 380.000 Mitglieder den Rücken kehrten, waren es bei den Katholiken nach Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz 402.649 Menschen. Im Jahr 2022 hatte die Zahl noch höher gelegen. Da waren es bei den Katholiken sogar 522.821 Austritte gewesen. Dass dieser Negativrekord nicht erneut eingestellt oder gar überschritten wurde, mag auf den ersten Blick ein Trost für die katholische Kirche sein. Doch Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, mag sich die Zahlen nicht schönreden.

Großzügige neue Ablassregeln aus dem Vatikan

Schneller raus aus dem Fegefeuer

Aus dem Vatikan gibt es gute Nachrichten für die weltweit 1,4 Milliarden Katholiken. Sehr gute sogar. Verkündet hat sie kürzlich Kardinal Angelo De Donatis. Der ist Großpönitentiar. Wem das nichts sagt: Die Pönitentiarie ist eine Behörde des Vatikans, die für Gnaden- und Ablasswesen zuständig ist. Und damit sind wir beim Thema, bei der guten Nachricht: Es gibt demnächst freigebige Angebote der katholischen Kirche für den Ablass – für den Erlass von Sündenstrafen.