vor Ort

Der Bus auf dem Bremer Marktplatz zwischen Rathaus, Dom und Bremischer Bürgerschaft

Säkulare Buskampagne 2019 – Tag 7 und 8: Bremen und Münster

Wo der klerikale Leidensdruck groß ist, ist auch säkulares Engagement gefragt

Freitag und Samstag besuchte der Kampagnen-Bus Bremen und Münster. Vor allem in Münster erfreute er sich regen Interesses, die Stadtrundfahrt war voll besetzt. An beiden Abenden hielt GBS-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon seinen Vortrag zur Bustour: "Abschied von der Kirchenrepublik – 100 Jahre Verfassungsbruch sind genug!"

Podiumsdiskussion in Kiel

"Säkularismus schafft erst die Grundlagen für echte Religionsfreiheit"

500 Menschen waren ins Audimax der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gekommen, um dem lebhaften Schlagabtausch zwischen dem Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Michael Schmidt-Salomon, und dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten der Grünen-Fraktion, Volker Beck, zu lauschen. "Toleranz für Religion, Toleranz der Religion" lautete der Titel des Abends.

Säkulare Buskampagne 2019 – Tag 6: Kiel

Kiels kleines säkulares Geheimnis

Die Hafenstadt beehrte den Bus mit – für Kieler Verhältnisse – herrlichstem Wetter, das trotz Unwetterwarnung hielt. So konnten die Stadtrundfahrten, auf denen die Busgäste viel Geschichtliches und Säkulares über die Stadt erfahren konnten, mit offenem Verdeck stattfinden. Am Abend diskutierten Michael Schmidt-Salomon und Volker Beck auf einer vielbeachteten Veranstaltung in der Universität.

Podiumsdiskussion in Hildesheim

Das nenn' ich heilig

Unter dem Motto "Das nenn' ich heilig" fand am 06. Mai 2019 im Audimax der Stiftung Universität Hildesheim eine Podiumsdiskussion statt. Neben religiöser Prominenz saß auch Religions- und Kirchenkritiker Philipp Möller auf dem Podium. Seine Äußerungen sorgten mehr als einmal für Diskussionsstoff.

Säkulare Buskampagne 2019 – Tag 3 und 4

CDU-Politiker: "Die Trennung von Staat und Kirche ist ausreichend gut gewährt"

Am dritten und vierten Kampagnen-Tag standen Rostock, Schwerin und Hannover auf dem Tourplan. Während sich das Interesse im Osten zurückhielt, war es in Niedersachsen umso größer. Dort gab es auch eine unverhoffte Begegnung mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten, der die Position seiner Partei zum Thema weltanschauliche Neutralität des Staates noch einmal deutlich machte.

So hatte der Chef der PR-Car-Firma das Plakat "verändert".

Säkulare Buskampagne 2019 - Tag 2: Berlin

Angst vor dem Wort "Islam"

Das Unternehmen, das die Buskampagnen-Motive mit fahrbaren Werbeflächen durch die Straßen von Berlin transportierte, manipulierte die Grafiken in vorauseilendem Gehorsam. Nach entsprechenden Interventionen konnte das Motiv am zweiten Tag der Buskampagne aber wieder wie geplant gezeigt werden. Außerdem gab es eine Stadtrundfahrt der besonderen Art: Auf säkularen Spuren ging es durch die Hauptstadt.

Hokuspokus mit einem Pendel. Auch das wird auf der Messe zu sehen sein.

Heilige Bienen, transformierte Gehirne und Selbst-OPs:

Der Wahn der Zürcher Esoterikmesse

Zu den stärksten Kräften unseres Bewusstseins gehört die Einbildung. Wir sind von Ängsten und Sehnsüchten gesteuert, weshalb unser Hirn Bilder, Ideen und Hoffnungen produziert, die aus tiefen unbewussten Schichten stammen und oft wenig mit den eigentlichen Lebensumständen oder der realen Welt tun haben. Die Folge: Der Aberglaube beherrscht unser Denken.

Der Bus in Berlin

Säkulare Buskampagne 2019 - Tag 1: Berlin

Jetzt geht's los: Der erste Tag der Säkularen Buskampagne

Am Samstag war der rote Doppeldeckerbus mit dem Slogan "Kirchenstaat? Nein danke" zum ersten Mal öffentlich zu sehen: Am Potsdamer Platz in Berlin – auch wenn dieser Standort erst erkämpft werden musste. Abends diskutierten Philipp Möller, Michael Schmidt-Salomon und Tanja Baudson über die Frage der Evidenzbasiertheit deutscher Politik in der "Urania".

Seyran Ateş in Düsseldorf

Seyran Ateş kämpft für einen liberalen Islam und wird bedroht

Es geht nur um Macht

In keiner Moschee konnte Seyran Ateş bisher ihren Glauben frei und selbstbestimmt praktizieren. Also gründete sie einfach selbst eine und erhält dafür jeden Tag Morddrohungen. Ihren Mut verliert sie deshalb noch lange nicht, im Gegenteil: Sie kämpft umso entschlossener für einen liberalen Islam.