Gesellschaft

Warum wir die Monogamie überdenken sollten

Wer mehrere Menschen zugleich liebt oder sich die Promiskuität stolz auf die Fahne schreibt, gerät immer seltener unter Rechtfertigungsdruck und muss sich insbesondere der jüngeren Generation kaum noch erklären. Die Vielliebe ist aber nicht nur eine akzeptable Alternative. Sie ist die ethisch überlegene Konzeption von Romantik und Sexualität. Denn Monogamie beherbergt aus seiner Natur heraus moralische Missstände, meint Deniz Y. Dix.

Skulptur von "Bert" Trautmann im Manchester City Museum

Vom Hitlerjungen zur englischen Fußball-Legende

Die britische Journalistin Catrine Clay beschreibt in "Trautmanns Weg. Vom Hitlerjungen zur englischen Fußball-Legende" die Entwicklung eines ehemaligen Weltkriegssoldaten im Land seiner früheren Feinde. Auch wenn die Biographie für sich nicht unbedingt die gelungenste Lebensbeschreibung ist, wird hier doch exemplarisch auch die politische Kraft des Sports deutlich.

Zwischen Fake News und Verschwörungsvorstellungen

Der promovierte Philosoph Jan Skudlarek legt in seinem Buch "Wahrheit und Verschwörung" eine Erörterung zu Fake News und Konspirationsvorstellungen vor. Auch wenn die Arbeit ein wenig zu "cool" formuliert und fragmentarisch angelegt ist, findet man doch einige wichtige Reflexionen, auch und gerade zu den Folgen von "gefühlten Wahrheiten".

Karfreitagsvergnügen in Bochum

Der Protest gegen das Feiertagsgesetz durch die öffentliche Aufführung des Monty-Python-Klassikers "Das Leben des Brian" ist in Bochum bereits zu einem festen Karfreitags-Ritual geworden. In diesem Jahr gab es erstmals zusätzlich eine Tanzveranstaltung, um das säkulare Vergnügen am Karfreitag zu maximieren. Das alles völlig legal – dank einer amtlichen Befreiung vom gesetzlich festgeschriebenen karfreitäglichen Vergnügungsverbot.

Kulturchristentum und Menschenwürde

Der Brand der Kathedrale von Notre-Dame hat viele Menschen erschüttert. Erschütternd ist jedoch auch, dass hunderte Millionen Euro für ihren Wiederaufbau im Handumdrehen aufgetrieben waren, während in Europa für humanitäre Zwecke um jeden Euro gefeilscht wird. Ein Kommentar von Falko Pietsch.

Eiertanz um Brian

Auch in Baden-Württemberg formiert sich der Protest gegen staatlich verordnete religiöse Bevormundung. Am Karfreitag werden dort in Karlsruhe und Stuttgart Tanzdemos stattfinden. Für eine Vorführung des Monty-Python-Films "Das Leben des Brian" verweigern die Stuttgarter Behörden jedoch die notwendige Ausnahmegenehmigung. Doch Stuttgarter Aktivisten planen, den Film trotzdem zu zeigen. Sie stützen sich dabei auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

Wie viel Mensch (er)trägt die Erde?

Heute leben 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde. Hält das Wachstum von gegenwärtig 1,2 Prozent pro Jahr an, käme alle zwölf Jahre eine weitere Milliarde hinzu. Zugleich ist die Belastbarkeit unserer Erde erreicht, vielleicht sogar überschritten.

Heidenspaß statt Höllenqual

Der Bund für Geistesfreiheit (bfg) lässt es am Karfreitag in Bayern krachen. Obwohl am Karfreitag in der gesamten Bundesrepublik vergnügliche Veranstaltungen streng untersagt sind, veranstaltet der Bund für Geistesfreiheit in München, Regensburg und Erlangen fröhliche Tanzpartys. Die zuständigen Behörden mussten dem bfg die Erlaubnis hierfür aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts erteilen.