Gesellschaft

Als die Nazis pendeln wollten

Das siderische Pendel ist aus der Esoterik bekannt. Dabei handelt es sich um einen festen Körper aus Metall, Stein oder anderen Materialien, der an einem Faden oder einer Kette hängt. Mit diesem Gerät sollen entsprechend begabte Personen angeblich Wasseradern, Menschen oder andere Dinge aufspüren können. Ein wissenschaftlicher Beleg hierfür konnte bisher noch nicht erbracht werden. Umso erstaunlicher ist es, dass es im Befehlsbereich der früheren deutschen Kriegsmarine zur Zeit des Zweiten Weltkriegs eine Abteilung zur Erforschung und Nutzung dieser esoterischen Behauptung gab.

Sind Frauen die besseren Menschen?

Angela Saini hat mit dem Buch "The Patriarchs – How Men Came to Rule" einen Versuch vorgelegt, die die prähistorische und historische Entwicklung von Gesellschaften im matriarchalisch/patriarchalischen Spannungsfeld über anthropologische, genetische und archäologische Spuren zu beleuchten. Ob ihr das gelungen ist versucht Hanns Misiak in seiner Rezension des Buches zu ergründen.

Ein Sondervermögen für Frauenrechte

Terre des Femmes macht zum Internationalen Frauentag am 8. März darauf aufmerksam, dass es neben den – ebenfalls berechtigten – Anlässen für weitere Milliarden an Sondervermögen eine weitere Krise gibt, die eine Hälfte der Bevölkerung massiv trifft, und zwar schon seit Jahrzehnten.

Die Endlichkeit als Sinnstiftung und Freiheit

"Dieses eine Leben", so lautet der Titel von Martin Hägglunds Buch, in dem der an der Yale University lehrende Philosoph der Frage nachgeht, was ein sinnvolles Leben ausmacht. Bereits der Untertitel "Glaube jenseits der Religion, Freiheit jenseits des Kapitalismus" deutet an, dass er einen komplexen Zugang gewählt hat: Philosophie nicht als bloße Theorie, sondern als Anregung, die eigene Lebensführung zu hinterfragen und gezielt auszurichten.