Red.

Mit "Red." sind Artikel gekennzeichnet, die redaktionell bearbeitete Pressemitteilungen beinhalten.

Artikel des Autoren

Beschneidungskampagne - vor dem Bundeskanzleramt

Genitale Unversehrtheit ist ein Menschenrecht!

Das Presseportal ProMosaik, das sich für interkulturelle Vielfalt und Dialog einsetzt, hat den Verein intaktiv e. V., der sich geschlechtsübergreifend für genitale Selbstbestimmung engagiert, zu den Positionen und Aktivitäten des Vereins interviewt. Die Vorsitzende Viola Schäfer und Shemuel Garber, der sich als jüdischer Intaktivist für intaktiv einsetzt, standen der Chefredakteurin von ProMosaik, Dr. Milena Rampoldi, Rede und Antwort.

Kultureller Wandel ähnelt biologischer Anpassung

Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena haben die beliebte Internetplattform Reddit genutzt, um zu untersuchen, wie sich Kultur entwickelt. Ein Online-Kunstprojekt auf Reddit, das über eine Million Teilnehmerinnen und Teilnehmer angezogen hatte, bot Thomas Müller und James Winters die Gelegenheit, die Dynamik kultureller Veränderungen nachzuvollziehen. Die beiden erforschen im Rahmen der Minds and Traditions (Mint)-Forschungsgruppe am Jenaer Institut die Entstehung und Evolution graphischer Codes.

Innenministerium will nur mit Religionsgemeinschaften reden

Innen- und Heimatminister Horst Seehofer will eine gesellschaftliche Debatte über Religion und Staat anstoßen. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) begrüßt diesen Vorstoß und fordert eine stärkere Berücksichtigung der Interessen nicht-religiöser Menschen in der politischen Entscheidungsfindung.

"Moses" in Erfurt

Bürgerinitiative in Erfurt gegen Förderung des Katholikentags 2024

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat bereits angekündigt, den Katholikentag 2024 in Erfurt fördern zu wollen. Hinzu kommen die Zuschüsse des Bundes – in der Regel zwischen 400.000 bis 500.000 Euro je Katholikentag. Eine Erfurter Bürgerinitiative will verhindern, dass die Stadt Erfurt dieses religiöse Event ebenfalls bezuschusst.

Kritik an Finanzierung des "Interreligiösen Dialogs" in Aachen

Der Dialog der Religionen in Aachen hat Ende Juni Grundsätze zur Zusammenarbeit vereinbart, die am morgigen Mittwoch (5. September 2018) dem Aachener Integrationsrat vorgestellt werden. Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kritisiert die Finanzierung aus den Haushaltsmitteln für Integration.

"Kirchenrepublik Deutschland"

Der blinde Fleck des deutschen Rechtssystems

In einem rechtsphilosophischen Grundlagenaufsatz kritisiert der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon die Missachtung der weltanschaulichen Neutralität des Staates und führt aus, wie die damit einhergehende "illegitime Einschränkung bürgerlicher Freiheiten" behoben werden könnte. Dabei thematisiert er u. a. die Verantwortung der Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die sich bei Gesetzgebungsverfahren keineswegs auf ihr "religiöses Gewissen" berufen dürften. Vielmehr seien sie gerade durch die "Gewissensformel" der Verfassung dazu verpflichtet, dem Gebot der weltanschaulichen Neutralität zu folgen.